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Neue Wege gehen

Stadtlohn Mit gutem Beispiel vorangehen - das will die Stadt Stadtlohn nicht nur in Bezug auf die Anzahl ihrer Auszubildenden. Ebenso wichtig ist der Stadtspitze auch die Qualität der Ausbildung.

21.08.2008

Neue Wege gehen

<p>Anjaniya Amarasuriya (vorn) wird im Rathaus zur Bürokauffrau und Verwaltungsfachangestellten ausgebildet. Benedikt Emming (l.) ist Ausbildungsbetreuer, Wirtschaftsförderer Bernd Mesken kümmert sich um die lokale Ausbildungsbörse. Rechts im Bild Bürgermeister Helmut Könning Winter-Weckenbrock</p>

So gibt es zu Beginn des neuen Ausbildungsjahrs im Rathaus zwei Neuerungen: Gleich vier junge Menschen haben ihre Ausbildung bei der Stadt begonnen - und diese werden zusammen mit den drei weiteren Auszubildenden zukünftig von Benedikt Emming von der Personalabteilung betreut. "Ich bin Ansprechpartner für alles, was nicht so fachbereichsspezifisch ist", erläutert Emming in einem Pressegespräch. Die Azubis in Bad und Kläranlage sollten so auch besser integriert werden. "Sie sollen das große Ganze in den Blick nehmen, wahrnehmen, dass sie in einer öffentlichen Einrichtung arbeiten", betont Bürgermeister Helmut Könning. Regelmäßig soll es in Treffen um bestimmte Themen gehen - von der Lohnabrechnung bis hin zum Aufbau von Rat und Verwaltung. Schon etabliert, aber weiterhin aufnahmebereit für weitere Unternehmen ist indes die lokale Ausbildungsbörse, die der städtische Wirtschaftsförderer Bernd Mesken auf der Internetseite der Stadt bereithält - für Unternehmen wie für Ausbildungsstellen-Suchende in Stadtlohn. "Die Stadt als Mittler zwischen Schulen und Betrieben", beschreibt Mesken die Plattform. "Und es sind schon einige Vermittlungen zustande gekommen", verweist Werner Rehermann, Fachbereichsleiter Zentrale Steuerung, auf Erfolge.

Über Bedarf

Mit vier Auszubildenden ist das Rathaus jetzt weit über das übliche Maß hinausgegangen. Ausgebildet wird zum Fachinformatiker in der Fachrichtung Systemintegration, zur Fachkraft für Abwassertechnik, zur Fachangestellten für Bäderbetriebe und nach dem "Coesfelder Modell" zum Bürokaufmann/Verwaltungsfachangestellten. Vor allem Letzteres ermöglicht den Auszubildenden im Anschluss auch Chancen auf dem Arbeitsmarkt außerhalb von Verwaltungen. Denn eine Übernahme könne er nicht versprechen, verdeutlicht der Bürgermeister. Im Rathaus werde "über Bedarf" ausgebildet - und damit wolle man, wie gesagt - mit gutem Beispiel vorangehen. ewa

www.stadtlohn.de

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