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Owwering noch nicht mitgezählt

Baustatistik

STADTLOHN Am Owwering drehen sich fleißig die Baukräne. Doch die dort entstehenden Häuser helfen wohl kaum, die Baustatistik für 2009 zu verbessern – sie finden dort ja noch keinen Niederschlag.

von Von Thorsten Ohm

, 27.08.2010
Owwering noch nicht mitgezählt

Der Plan verdeutlicht die Dimension des Neubagebietes.

Dafür wird es der 2010er-Tabelle einen Push nach oben geben – denn der Vorjahreswert ist auf einen nahezu „historischen“ Tiefstwert abgestürzt. Lediglich 20 Baugenehmigungen weist die Statistik des Kreises Borken für Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Stadtlohn im vergangenen Jahr aus. Das markiert die niedrigste Zahl der vergangenen zehn Jahre. Zum Vergleich: Die höchste Zahl an derartigen Baugenehmigungen gab es in Stadtlohn im Jahr 2000 mit 199. Danach schwankten die Zahlen zwar – wohl in Abhängigkeit von der Zurverfügungstellung von Wohnbauland. So weit abgerutscht wie in den vergangenen beiden Jahren – 2008 kam Stadtlohn auf 21 Baugenehmigungen – waren sie jedoch noch nie.

Im Gleichschritt damit hat sich auch die Zahl der Baufertigstellungen in Stadtlohn verringert: Sie lag im Jahr 2009 bei 39 – ebenfalls der niedrigste Wert in der Zehn-Jahres-Statistik. Den höchsten markiert wiederum das Jahr 2000, als in 203 Wohnungen auf den vollendeten Neubau angestoßen werden konnte. Doch auch wenn es innerhalb des relativ kurzen Zeitraums eines Jahrzehnts zu derartigen Aufs und Abs gekommen ist – in der langfristigen Betrachtung lässt sich aus dem Zahlenmaterial des Kreises ablesen, dass der Wohnungsbestand sich in Stadtlohn in hohem Maße gesteigert hat. So lebten die Stadtlohner am Stichtag 1. Januar 1975 in 4267 Wohneinheiten. Bis Anfang 2005 erhöhte sich dieser Wert auf 7501.

Allein zwischen 1995 und 2005 gab es beim Wohnungsbestand Stadtlohns einen Zuwachs von 1654 – das stellt einen prozentualen Wert von 28,3 dar. In den darauf folgenden fünf Jahren bis heute gab es ebenfalls ein Plus: Der Wohnungsbestand lag zum Anfang dieses Jahres bei 7877. Untersucht hat der Kreis Borken auch die Struktur des Wohnungsbestandes. Dabei wird deutlich, dass das Einfamilienhaus die beliebteste Wohnform darstellt – mit 3751 Häusern, was einem Anteil von 47,6 Prozent entspricht. Daneben gibt es 2568 Wohnungen in Zweifamilienhäusern, 1403 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und 155 Wohnungen in so genannten Nichtwohngebäuden. 2,6 Einwohner in Stadtlohn teilen sich eine Wohnung, und ihnen stehen pro Person durchschnittlich 42,3 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung.

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