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"Schönstes Geschenk" von der Stadt

Stadtlohn "Ergriffen, beschämt, erfreut und sprachlos" - So umschrieb Engelbert Sundermann seine Gefühle angesichts des "schönsten Geschenks", das er am Freitagabend erhalten hat: die Ehrenbürgerwürde der Stadt Stadtlohn.

02.12.2007

"Hohe Kompetenz, Ausdauer, Fairness und großen Erfolg" während seines mehr als drei Jahrzehnte währenden Einsatzes für die Stadt hatte ihm Bürgermeister Helmut Könning zuvor bescheinigt - ob als Stadtdirektor (1971 bis 1999), erster hauptamtlicher Bürgermeister (1999 bis 2003) oder in zahlreichen Gremien, Vereinen und Verbänden. Dass diese Einschätzung alle Anwesenden im voll besetzten Ratssaal teilten, zeigte der lang anhaltende Applaus von Freunden, Verwandten und politischen Weggefährten.

Verdient gemacht

Sie alle lauschten Könning, der für den verhinderten CDU-Fraktionsvorsitzenden Rolf Schneider das erfolgreiche Wirken Sundermanns Revue passieren ließ. In zahlreichen Bereichen habe dieser sein Engagement für die Bürger Stadtlohns unter Beweis gestellt - ob durch den Rückkauf des Stromnetzes, bei der Grundstückspolitik, der Entwicklung der Gewerbegebiete, dem DRK, dem Krankenhaus oder dem Hospiz. "Engelbert Sundermann hat sich um Stadtlohn verdient gemacht", so Könnings Resümee.

Einstimmiges Votum

Auch der Rat hatte durch sein einstimmiges Votum auf den Antrag der CDU, ihm die 1919 erstmals vergebene höchste Auszeichnung der Stadt zu verleihen, seine Wertschätzung und Verbundenheit zu Sundermann gezeigt. Diese bekräftigten die Fraktionsvorsitzenden Otger Harks (SPD), Bernd Schöning (FDP) und Karl-Heinz Kaiser (UWG) sowie Wolfgang Pieper, früherer Erster Beigeordneter der Stadt, und Raimund Pingel, ehemaliger Oberkreisdirektor des Kreises Borken in der Feierstunde. "Herzlich willkommen im Club", gratulierte auch Klaus Rems, der im vergangenen Jahr die höchste Auszeichnung der Stadt erhalten hatte, dem Geehrten.

"Ich habe es gern getan", sagte Engelbert Sundermann mit Blick auf seine zahlreichen Ämter. In aller Bescheidenheit und mit Stolz nehme er die Ehrenbürgerwürde an. "Ich fühle mich ausgezeichnet und nehme die Verleihung symbolisch für alle Mitarbeiter und Wegbegleiter entgegen." kh

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