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Verkehrspolitik in den Fokus gerückt

13.12.2007

Verkehrspolitik in den Fokus gerückt

<p>Diskutierten über das Thema Verkehr (v. l.): Ralf Groß-Holtick, Bürgermeister der Gemeinde Velen-Ramsdorf, Stefanie Wiegand, MdL, Parlamentarischer Staatssekretär Achim Großmann, MdB, Christoph Pries, MdB, und Hubert Üffing, Vorsitzender SPD-Arbeitsgemeinschaft 60+.</p>

Stadtlohn Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Christoph Pries referierte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrministerium, Achim Großmann, jetzt in Stadtlohn zum Thema "Mobilität im ländlichen Raum". Weitere Podiumsteilnehmer waren der Bürgermeister von Velen-Ramsdorf, Ralf Groß-Holtick, und die SPD-Landtagsabgeordnete Stefanie Wiegand. Die Moderation übernahm der Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60+, Hubert Üffing.

Christoph Pries begrüßte vor rund 40 Interessenten den dienstältesten Parlamentarischen Staatssekretär der SPD, Achim Großmann, der bereits seit 1998 im Amt ist und mit sechs Verkehrsministern zusammengearbeitet hat. In seinem Eingangsstatement befasste sich Pries besonders mit dem Zusammenhang von Mobilität und Teilhabe: "Mobilität ist die Grundvoraussetzung für Teilhabe. Wer die Mobilität von Menschen beschneidet, grenzt sie aus und beschränkt ihre Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb benötigen wir neben dem Individualverkehr einen effizienten, gut ausgebauten und bezahlbaren öffentlichen Nahverkehr."

Daran anschließend umriss Achim Großmann in seinem Referat die Herausforderungen künftiger Verkehrspolitik im ländlichen Raum: "Wir brauchen auch für die ländlichen Regionen eine Strategie für eine integrierte Verkehrspolitik. Darin müssen alle Verkehrsträger einbezogen und so miteinander verknüpft werden, dass sie ihre jeweiligen Stärken optimal ausspielen können." Dabei komme es künftig noch mehr als bisher darauf an, auch die Bedürfnisse der zunehmenden Zahl älterer Menschen einzubeziehen.

Auf den Kreis Borken bezogen teilte Großmann mit, die für die regionale Verkehrsinfrastruktur wichtige B 67n zwischen Rhede und Borken werde voraussichtlich 2009 dem Verkehr übergeben. Für den Abschnitt zwischen Reken und Dülmen sollen im kommenden Jahr die Voraussetzungen für das Planfeststellungsverfahren vorliegen.

Insgesamt, so Großmann, nehme der Kreis Borken bei der Realisierung von Straßenbauvorhaben aus dem vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans einen Spitzenplatz ein.

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