Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Stadtwerkechef kommt aus eigenem Haus

Aufsichtsrat gibt bekannt

Andreas Schumski ist der designierte Nachfolger von Uwe Träris als Geschäftsführer der Wittener Stadtwerke. In seiner jüngsten Sitzung einigte sich der Aufsichtsrat der Stadtwerke auf Schumski als einzigen Bewerber, der nun vom Rat am Montag, 22. September, als neuer Geschäftsführer bestätigt werden muss.

WITTEN

, 28.08.2014
Stadtwerkechef kommt aus eigenem Haus

Andreas Schumski (r.) tritt nun die offizielle Nachfolge von Uwe Träris (2.v.l.) als Chef der Stadtwerke an.

Schumski ist bereits Prokurist bei den Stadtwerken. Der 44-Jährige hatte zu Beginn des Jahres die Nachfolge von Helmut Spicker, dem langjährigen Kaufmännischen Direktor der Stadtwerke, übernommen. Er wechselte in die passive Altersteilzeit. Mit Schumski wurde unter insgesamt 66 Bewerbern der ausgesucht, den der Betriebsratsvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats, Volker Hohmeier, vor dem offiziellen Auswahlverfahren vorgeschlagen hatte. Eine direkte Entscheidung für Schumski scheiterte zunächst daran, dass die Politik – im Aufsichtsrat sitzen Vertreter der Ratsfraktionen – einen Verzicht auf eine öffentliche Ausschreibung für bedenklich hielten.

Also wurde ausgeschrieben, eine Findungskommission wählte fünf Bewerber aus, von denen sie zwei im Aufsichtsrat vorstellten. Die Entscheidung fiel zugunsten Schumskis. Warum, darüber wollte am Donnerstag, 28. August, niemand Auskunft geben. Es sei alles „transparent und nachvollziehbar gewesen“, betonte Arnulf Rybicki (CDU) auf Nachfrage. Auch Betriebsrats-Chef und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Volker Hohmeier verwies auf die Vertraulichkeit der Sitzung und schwieg. Nicht einmal Zufriedenheit angesichts der Wahl seines Wunschkandidaten wollte er dieser Zeitung gegenüber bekunden.

Schlagworte: