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Ständig Bauchweh: Protokoll hilft Kinderarzt bei Diagnose

Köln. Kinder neigen zu häufigen Bauchschmerzen. Viele Eltern sind meist ratlos, wenn sie nach den Ursachen fragen. Daher eignet sich vor einem Arztbesuch eine Auflistung der Schmerzen, um den Mediziner bei einer Diagnose zu unterstützen.

Ständig Bauchweh: Protokoll hilft Kinderarzt bei Diagnose

Wenn Kinder ständig Bauchschmerzen haben, sollten sie zum Arzt gehen. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

Hat ein Kind seit mehr als zwei Monaten mindestens vier Mal pro Monat Bauchweh, sollten Eltern hellhörig werden. Kinderärzte sprechen in so einem Fall von chronischen Bauschmerzen. Dahinter kann etwa eine Darmerkrankung stecken.

Fast jedes vierte Kind zwischen drei und sechs Jahren hat sogenannte funktionelle Bauchschmerzen, erläutert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Sie haben keine organische Ursache, sondern sind meist stressbedingt. Um herauszufinden, was die Schmerzen verursacht, ist es sinnvoll, vor dem Arztbesuch Notizen zu machen: Zu welcher Tageszeit treten die Beschwerden auf? Was hat das Kind jeweils zuvor gegessen? Wie ernährt es sich im Allgemeinen - isst es etwa viel Obst oder trinkt süßstoffhaltige Getränke? Hat es häufig Durchfall oder klagt über Verstopfung? Hat das Kind gerade Bauchweh, sollten Eltern genau nachfragen, wo der Schmerz sitzt und ob er ausstrahlt.

Funktionelle Bauchschmerzen können nicht nur durch Stress etwa im Kindergarten oder der Grundschule ausgelöst werden. Der Kinderarzt muss auch wissen, ob das Kind häufig von Ängsten geplagt ist, ob es Spannungen in der Familie gibt, wie lange es pro Tag vor Bildschirmen verbringt oder ob es schlecht einschläft oder nachts häufig wach wird.

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