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„Stärker als je zuvor“: Juve feiert Meister-Rekordserie

Rom. Kurz gab es einen Funken Hoffnung auf ein bisschen mehr Spannung in der Serie A. Doch am Ende kann es in Italien nur einen Meister geben: Juventus Turin. Die deutschen Spieler des Clubs waren allerdings beim entscheidenden Spiel nur Zaungäste.

„Stärker als je zuvor“: Juve feiert Meister-Rekordserie

Juventus Turin reichte ein 0:0 bei der AS Rom zum erneuten Titel. Foto: Gregorio Borgia/AP

Die Weltmeister Sami Khedira und Benedikt Höwedes schauten nur zu - aber das änderte nichts am Jubel: Juventus Turin bricht einen Rekord nach dem anderen und ist zum siebten Mal in Serie italienischer Fußball-Meister.

In den wichtigsten europäischen Ligen ist das sonst noch keinem Club gelungen. Der FC Bayern hat zuletzt immerhin sechs Titel in Serie geholt.

Aus dem Häuschen war in Italien niemand, zu gewohnt ist man die Dominanz des Turiner Clubs. Dafür kann Juventus noch mit anderen Rekorden aufwarten: Zum vierten Mal in Folge gewinnt die „Alte Dame“ das Double aus Pokal und Meisterschaft. „Juventus ist stärker als je zuvor“, schrieb die Turiner Zeitung „La Stampa“ und sprach von einer „außergewöhnlichen Epoche des Clubs“.

Trainer Massimiliano Allegri gewöhnt sich nach eigenem Bekunden nicht ans Gewinnen: „Der Sieg schmeckt immer anders“, twitterte er. Und eine Vertragsverlängerung steht für den Erfolgscoach wohl auch an. „Wenn sie mich nicht rauswerfen, bleibe ich, glaube ich, auch das nächste Jahr.“ Kurz sah es während dieser Saison so aus, als könnte der SSC Neapel den Turinern den Titel streitig machen: Doch am Ende reichte es für die Süditaliener nicht zur ersten Meisterschaft seit 1990.

Das entscheidende Spiel zum Titel am vorletzten Spieltag der Serie A war wenig berauschend. Juve reichte ein 0:0 beim Champions-League-Halbfinalisten AS Rom. Turin begnügte sich in Rom mit Minimalisten-Fußball und hatte spätestens nach dem Platzverweis für AS-Profi Radja Nainggolan (68. Minute) alles sicher im Griff.

Khedira sowie der ausgeliehene Schalker Höwedes waren nicht im Einsatz. „Ich habe beim Training ein kleines Ziehen gespürt, deshalb saß ich heute auf der Bank“, twitterte Khedira. Das sei nur eine Vorsichtsmaßnahme und nichts Besorgniserregendes, beruhigte der Mittelfeldspieler mit Blick auf die WM in Russland.

Für Höwedes war die Saison enttäuschend, der Verteidiger kam wegen Verletzungen nur drei Mal zum Einsatz und schoss dabei ein Tor. Mit Spannung wird nun verfolgt, ob in der kommenden Saison ein weiterer deutscher Nationalspieler beim Rekordmeister aufläuft: Seit langem wird spekuliert, dass Emre Can vom FC Liverpool zu Juve wechselt.

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