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Stau: Durch ständigen Spurwechsel geht's nicht schneller

München. Wer trotz guter Planung im Stau landet, sollte vor allem gelassen und aufmerksam bleiben. Schnelle Spurwechsler kommen nicht unbedingt schneller voran.

Stau: Durch ständigen Spurwechsel geht's nicht schneller

Slalomfahren bringt nichts im Stau. Wichtiger ist es, auf der Spur zu bleiben und beim Warten den Motor auszuschalten. Foto: Matthias Balk/Archiv

Es ist verlockend, bringt jedoch unter dem Strich nichts: Stockt der Verkehr, versuchen viele Autofahrer, mit Slalomfahren schneller voranzukommen.

Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass das ständige Spurwechseln keine zeitlichen Vorteile bringt, stellt der Tüv Süd klar. Außerdem könne durch den Spurwechsel die Rettungsgasse blockiert werden.

Diese liegt bei drei oder mehr Spuren zwischen den beiden linken Fahrstreifen. Auch die Standspur darf nur bei entsprechender Beschilderung oder auf polizeiliche Anweisung genutzt werden, um vorwärtszukommen. Wer sich dem Stauende nähert, sollte sanft abbremsen, das Auto ausrollen lassen und zum Vordermann ein bis zwei Wagenlängen Abstand halten. So kann man reagieren, wenn der nachfolgende Fahrer das Stauende übersehen hat.

Der Warnblinker wird nur an unübersichtlichen Stellen eingeschaltet. Steckt man im Stau fest, gilt: den Motor auch bei kurzen Wartezeiten ausschalten. Wer dann an der gesicherten Unfallstelle nicht zügig vorbeifährt, verursacht wieder einen neuen Stau.

Der Tüv Süd rät außerdem, in der Reisezeit an Rastplätzen genauso aufmerksam wie in verkehrsberuhigten Zonen zu fahren. Das heißt: Schritttempo fahren und auf Fußgänger, vor allem auf Kinder, achten.

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