Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Sternschnuppenschauer flammt am Nachthimmel auf

Heppenheim (dpa) In der Nacht zum Dienstag sollen Hunderte Sternschnuppen am Himmel aufflammen. Zum Maximum des alljährlichen Perseïdenschauers rechnen Astronomen mit rund 100 Meteoren pro Stunde.

Sternschnuppenschauer flammt am Nachthimmel auf

Ein Mann betrachtet eine Sternschnuppe. (Archivbild)

Ungeübte Beobachter würden allerdings sicher nur etwa 30 Sternschnuppen pro Stunde sehen, teilte die Vereinigung der Sternfreunde im hessischen Heppenheim mit. Die beste Beobachtungszeit liegt nach Mitternacht. Dann ist auch der helle, zunehmende Mond untergegangen, dessen Licht sonst die Beobachtung stört. Natürlich könnte auch noch das Wetter einen Strich durch Rechnung machen. Meteorologen sagen für die Nacht zum Dienstag zunehmende Regenschauer voraus. Der Himmel wird vielerorts bedeckt sein.

Ihren Namen leiten die Perseïden vom Sternbild Perseus ab, dem die Sternschnuppen zu entströmen scheinen. Sie können jedoch am gesamten Himmel auftauchen, wie die Sternfreunde erläuterten. Mit rund 215 000 Kilometern pro Stunde seien die Perseïden recht schnelle Meteore. Besondere Beobachtungsgeräte seien nicht nötig - warme Kleidung, ein bequemer Sitz und natürlich ein wolkenfreier Himmel reichten aus.

Die Perseïden sind ein jährlich wiederkehrender Sternschnuppenstrom, der auf den Kometen Swift-Tuttle zurückgeht. Die Erde kreuzt auf ihrer Bahn in jedem August die Staubspur, die dieser Komet im All hinterlassen hat. Die Staubteilchen rasen dabei mit hoher Geschwindigkeit in die Atmosphäre und bringen die Luftmoleküle zum Leuchten. Die Sternschnuppe ist daher nicht das verglühende Staubkorn selbst, sondern besteht aus «heißer Luft», wie die Sternfreunde erläuterten.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wissenschaft

Siliziumkugel soll Kilogramm neu definieren

Braunschweig (dpa) Runder und glatter geht es kaum noch: Die silbrig schimmernde Kugel ist so perfekt, dass sie nirgends mehr als rund 50 millionstel Millimeter (Nanometer) von der idealen Form abweicht.mehr...

Wissenschaft

Weibliche Goldhamster in freier Natur tagaktiv

London (dpa) Goldhamster gelten als nachtaktive Tiere und bringen manchen Haustierfreund um den Schlaf. In freier Natur sind Goldhamster-Weibchen jedoch überraschenderweise tagaktiv, wie Forscher nun herausgefunden haben.mehr...

Wissenschaft

Ältestes Goldschmuckstück Amerikas gefunden

Washington (dpa) Das älteste bekannte goldene Schmuckstück Amerikas haben Archäologen am Titicacasee in Peru ausgegraben. Die Kette mit neun Perlen sei etwa 4000 Jahre alt, berichten Mark Aldenderfer von der Universität Arizona in Tucson und Kollegen.mehr...

Wissenschaft

Skelett von unbekanntem Meereskrokodil entdeckt

Rio de Janeiro (dpa) In Brasilien haben Wissenschaftler die versteinerten Überreste einer bislang unbekannten Krokodilart entdeckt, die vor rund 62 Millionen Jahren im Meer gelebt haben soll.mehr...