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Stöger erwartet Reaktion in Leipzig: „Spannende Aufgabe“

Dortmund. Die Fußball-Profis Maximilian Philipp und Jadon Sancho stehen nach längeren Verletzungspausen vor der Rückkehr in den Kader von Borussia Dortmund. „Sie haben am Mittwoch mittrainiert. Es war eine intensive Einheit. Wir müssen schauen, ob es schon am Wochenende Sinn macht oder erst in der Woche drauf“, sagte BVB-Trainer Peter Stöger mit Blick auf das Bundesliga-Auswärtsspiel bei RB Leipzig am Samstag (18.30 Uhr/Sky).

Stöger erwartet Reaktion in Leipzig: „Spannende Aufgabe“

Peter Stöger beobachtet sein Team vom Spielfeldrand aus. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Nach seiner heftigen Kritik an der Einstellung der BVB-Profis beim 1:1 gegen den FC Augsburg am Montag schlug der Österreicher etwas moderatere Töne an. „Es geht immer um Zielstrebigkeit. Das haben wir mit der Mannschaft klar angesprochen, und sie hat es auch so gesehen“, sagte Stöger. Grundsätzlich irritiere ihn die „Kurzlebigkeit“ des Geschäfts. „Zeit ist das höchste Gut, manchmal bekommst du sie, manchmal nicht.“

Er würde sich wünschen, „dass wir einen Gegner mal mit 3:0 oder 4:0 an die Wand spielen. Aber das klappt im Moment nicht. Wir arbeiten gemeinsam an Lösungen“, sagte der BVB-Coach, dessen Team seit jedoch neun Ligapartien unbesiegt ist und auf Platz zwei steht.

Trotz der jüngsten Misserfolge der Sachsen glaubt Stöger nicht an eine leichte Aufgabe beim Tabellen-Sechsten. „Ich sehe keine Krise in Leipzig. Wenn sie alles abrufen, sind sie richtig gefährlich“, lobte er. Leipzig sei eine Mannschaft, die selber aktiv ist. „Wir sind vorbereitet, aber ob die Umsetzung so hinhaut, werden wir sehen. Es wird eine spannende Aufgabe.“

Im vergangenen Herbst begann für den BVB nach starkem Saisonbeginn und der Tabellenführung mit der Niederlage gegen Leipzig eine lange Negativserie, die schließlich in der Trennung von Trainer Peter Bosz gipfelte. Sein Nachfolger hofft, dass das Team die Partien gegen direkte Konkurrenten diesmal erfolgreicher bestreitet. „Wir müssen uns der Konkurrenz stellen. Mit dem Zustand des Gejagten können wir ganz gut leben.“

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