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260 Brutpaare in NRW

Störche haben Speiseplan umgestellt

NRW 1991 gab es nur noch drei Storchenpaare, die in Nordrhein-Westfalen lebten. Seitdem aber lassen sich wieder jedes Jahr mehr Störche in NRW nieder, 260 Brutpaare zählten die Vogelschützer in diesem Jahr. Warum sich die Störche in NRW wieder so wohl fühlen, dafür gibt es auch erstaunliche Erklärung.

Störche haben Speiseplan umgestellt

Die meisten Störche inNordrhein-Westfalen leben in Ostwestfalen und am Niederrhein. Foto: picture alliance / dpa

Vor einem Vierteljahrhundert war der Storch fast verschwunden in NRW. Doch seitdem ist der Bestand des majestätischen Vogels stetig gewachsen. Sogar in Städten kann man Störche beim Segeln beobachten.

In Nordrhein-Westfalen leben immer mehr Störche. Der Bestand habe seit 1991 laufend zugenommen, sagte der Ornithologe Michael Jöbges in Recklinghausen der Deutschen Presse-Agentur. In diesem Jahr zählte der Vogelkundler mit Hilfe von Fachleuten und ehrenamtlichen Helfern in NRW rund 260 Storchen-Brutpaare. 2016 waren 220 Brutpaare erfasst worden. „Dieses Jahr gab es auch wenig Brutverluste“, sagte Jöbges: Die Storcheneltern brachten 470 Jungvögel hervor, 365 waren es im Jahr zuvor.

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Der Vogelkundler sagte, Tiefpunkt in der Geschichte der Weißstörche in NRW sei das Jahr 1991 gewesen mit damals nur noch drei Paaren. Dass der Bestand von Meister Adebar sich kontinuierlich erholt hat, liege unter anderem an der Verbesserung der Lebensräume, etwa dem Schaffen von Brutplätzen und der Auen-Renaturierung. Erstaunlich ist allerdings auch auch etwas anderes: „Der Storch hat sich auch umgestellt“, berichtete Jöbges: Das Tier habe seine Nahrung erweitert und fresse neben Fröschen auch Mäuse, Regenwürmer und Insekten.

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Die meisten Störche in NRW leben im Nordosten: Der Kreis Minden-Lübbecke ist mit etwa 65 Brutpaaren die Storchen-Hochburg des Bundeslandes. Auch am Niederrhein zwischen Duisburg und der Grenze zu den Niederlanden leben viele Großvögel, ebenso in den Auen der Lippe. Auf 45 Storchen-Paare komme die Stadt Münster, sagte Jöbges: Die allermeisten hätten ihr Quartier im dortigen Allwetter-Zoo gefunden, wo sie als Wildtiere leben und nicht gefüttert werden. „Mittlerweile brüten Störche auch am Rande von Duisburg“, sagte der Vogelkundler.

Jöbges erfasst mit anderen Fachleuten seit Jahren den Storchenbestand in NRW. Der Fachmann beringt Tiere und zählt den Nachwuchs. Beteiligt sind auch Heimatvereine, der Naturschutzbund Nabu, das Land NRW und die Biologischen Stationen.

In diesem bereits sieben Jahre alten Video ist zu sehen, wie der Kreis Minden-Lübbecke die Ansiedlung der Störche vorantrieb:

dpa

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