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Straßensanierung im Indupark Unna schreitet voran

rnGewerbegebiet

Die Sanierung der Straßen im Indupark ist eine komplexe Aufgabe. Organisatorisch läuft bisher alles nach Plan. Selbst von den anliegenden Geschäftsbetrieben ist keinerlei Kritik zu hören.

Unna

, 22.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Wo gebaut wird, wird auch gemeckert – das mag in vielen Fällen stimmen, doch ausgerechnet für das komplizierte Straßenbauprojekt im Indupark gilt das nicht. Obwohl extrem viele Anlieger betroffen sind, die schon aus geschäftlichen Gründen ihre Grundstücke erreichen müssen, gibt es keine Probleme. Im Gegenteil: Frank Steden, Geschäftsführer der Steden Logistics an der Max-Planck-Straße, lobt sogar die Planung: „Das läuft wirklich einwandfrei.“

Ein Beispiel, wie die ausführende Bauunternehmung verträgliche Lösungen findet, erlebte er vor der eigenen Tür. Die Max-Planck-Straße wurde in mehreren Abschnitten gesperrt, die Einfahrt zu seinem Betriebsgelände war jeweils zur Hälfte möglich, sodass die Lkw problemlos ein- und ausfahren konnten.

Die Max-Planck-Straße ist auch in anderer Hinsicht beispielgebend. Sie ist zum Großteil bereits so weit saniert, dass nur noch die Deckschicht fehlt. Sie wird im Rahmen der zweiten Bauphase aufgebracht. Dieses Vorgehen ist im Indupark Prinzip: Zunächst sollen die Straßen in kleinen Abschnitten von Grund auf saniert werden. Dabei erhalten sie eine 14 Zentimeter starke Asphalttragschicht und eine acht Zentimeter dicke Asphaltbinderschicht. Die Deckschicht, die vier Zentimeter dick wird, wird dann in größeren Fahrbahnabschnitten aufgetragen.

Die Straßen im Indupark sind 40 Jahre alt, insbesondere der Schwerlastverkehr hat ihnen stark zugesetzt, sodass eine Sanierung unvermeidlich war. Im Rahmen der Sanierung werden aber auch schon Leerrohre für einen Ausbau des Glasfasernetzes verlegt. Auch die Stadtwerke nutzen die Bauphase, um einzelne Kanalhaltungen auszutauschen und alle in der Fahrbahn vorhandenen Schachtabdeckungen zu erneuern. Somit soll verhindert werden, dass eine frisch sanierte Straße später für andere Arbeiten wieder aufgerissen werden muss.

Aufgrund der Vollsperrung im Kreuzungsbereich Morgenstraße/Max-Planck-Straße müssen die Buslinien 170 und 180 der DB Westfalenbus ab sofort bis voraussichtlich zum 7. September eine Umleitung fahren. Daher können die Haltestellen „DGB-Schule“, „Alfred-Nobel-Straße‘“ und „Heisenbergstraße“ nicht bedient werden. Eine Ersatzhaltestelle wird in der Nähe des Autohauses Jonas eingerichtet.