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Strauchpfingstrosen und Clematis tief genug pflanzen

Bonn (dpa/gms) - Stauden und Gehölze sollten nicht tiefer in der Gartenerde stehen als zuvor im Topf. Anders sieht es bei den meisten Clematis-Arten und bei Strauchpfingstrosen aus. Darauf weist der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn hin.

Bei den Clematis gehören ein bis zwei Augenpaare unter die Erde, so dass die Gewächse durchaus zehn Zentimeter tiefer stehen können als im Topf. Im Schutz der Erde sind die Augen vor Schnecken, Raupen, Ohrwürmern oder der Hacke und dem Rasenkantenschneider sicher.

Bei Strauchpfingstrosen - auch Strauchpaeonien genannt - ist die Veredlungsstelle Ausschlag gebend. Sie sollte 15 Zentimeter unter der Oberfläche liegen. Erkennen lässt sie sich als Übergang zwischen den schlanken Trieben und der fleischigen Wurzel, der «Unterlage». Besserer Schutz gegen Frost ist ein Grund für das tiefe Pflanzen von Strachpaeonien. Der zweite ist, dass das Edelreis dadurch beginnen kann, selbst Wurzeln zu bilden. Irgendwann stößt es die Unterlage ab und wächst auf eigener Wurzel vitaler und langlebiger.

Nicht zu tief gepflanzt werden dürfen lediglich Paeonien-Sämlinge, die von Beginn an auf eigener Wurzel wachsen sowie vier Clematis-Arten und ihre Sorten: Clematis montana, alpina, tangutica und orientalis. Sie sind nässeempfindlich und sollten daher sogar leicht erhöht gepflanzt werden, damit Wasser rasch ablaufen kann.

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