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Streit um freiwilliges Hausverbot in Spielhallen vor Gericht

Zum eigenen Schutz fordern Spielsüchtige ein Hausverbot für Spielhallen. Nicht umzusetzen, sagt der Betreiber. Der Fachverband Glücksspielsucht will das jetzt in einer Berufung gerichtlich klären lassen.

Hamm

28.06.2018
Streit um freiwilliges Hausverbot in Spielhallen vor Gericht

Am Oberlandesgericht Hamm wird über ein Hausverbot in Spielhallen geurteilt. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Spielsüchtige und der Spielhallenbetreiber Gauselmann streiten heute (11.00 Uhr) erneut vor Gericht um die Durchsetzung eines freiwilligen Hausverbots. Diese Maßnahme hatten zwei Männer aus Bielefeld und Paderborn von der Gauselmann-Tochter „Casino Merkur-Spielothek“ verlangt.

Kläger in dem Berufungsverfahren am Oberlandesgericht Hamm ist der Fachverband zur Bekämpfung von Spielsucht. Das Unternehmen lehnt ein freiwilliges Hausverbot bislang mit dem Hinweis auf eine fehlende gesetzliche Grundlage ab. Gauselmann wurde in der ersten Instanz durch das Landgericht Bielefeld in dieser Sicht bestätigt. Nach Angaben des Verbandes sind in Nordrhein-Westfalen mindestens 40 000 Menschen spielsüchtig.

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