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Streit ums Schreiben lernen

06.03.2018
Streit ums Schreiben lernen

Mit welcher Methode sollen Kinder Schreiben lernen? Darüber gibt es Streit.dpa © picture alliance / dpa

Wenn Kinder in der ersten Klasse an der Grundschule schreiben lernen, dann machen sie das nach einer ganz einfachen Methode: Sie schreiben die Wörter so auf, wie sie sie hören. Weil aber viele Wörter anders klingen, als sie geschrieben werden, entstehen dabei natürlich viele Fehler.

Um die Kinder trotzdem zu ermutigen, überhaupt zu schreiben, korrigieren die Lehrer die Fehler am Anfang nicht. „Schreiben nach Gehör“ nennt sich diese Methode umgangssprachlich. Viele Eltern kritisieren diese Methode, weil sie befürchten, dass ihre Kinder später nicht mehr fehlerfrei schreiben lernen, wenn sie am Anfang so lange mit Fehlern schreiben durften. Auch die Schulministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, hat in dieser Methode ein Problem erkannt. Sie will, dass es Änderungen gibt. So sollen Kinder spätestens nach einem Jahr auch auf Fehler hingewiesen werden.

Viele Lüner Schulleiter sagen aber, dass sie darauf nicht noch extra hingewiesen werden müssen – genau so werde es an den Schulen meistens jetzt schon gemacht. Und die meisten Kinder, sagen die Schulleiter, lernen so auch gut schreiben.

Marc Fröhling