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Stroetzel stöhnt über Tore vom Kopierer

Fußball

Trainer Martin Stroetzel sieht das Pokalspiel des SV Schermbeck bei der SG Borken als Fortsetzung der Testspiel-Wochen des SV Schermbeck. Der NRW-Ligist geht natürlich als Favorit in die Partie, die um 19.30 Uhr im Trier beginnt.

SCHERMBECK

von Von Ralf Weihrauch

, 23.08.2010
Stroetzel stöhnt über Tore vom Kopierer

In Borken muss die Schermbecker Defensive besser stehen.

Di. 19.30 Uhr, SA Im Trier, Parkstraße, 46325 Borken. Der Trainer beschäftigte sich am Montag auch noch mehr Partie vom Sonntag gegen Herne als mit dem Bezirksligisten. Er sieht beide Spiele aber als eine zusammenhängende Einheit in einem Entwicklungsprozess: „Wir haben gegen Herne Fehler gemacht, die ich nicht erwartet hätte. Das sind aber Fehler, die nichts mit der Qualität der Spieler, sondern mit deren mangelnden Konzentration zu tun haben. Bei Ecken haben wir eine deutliche Absprache, dass am zweiten Pfosten ein Abwehrspieler stehen muss. Beim 1:3 hat da keiner gestanden.“

Zudem hätten die Schermbecker beim zweiten Gegentreffer den Schützen im Vorfeld ungehindert über das halbe Feld laufen lassen. In Borken müsse endlich wieder einmal die Null stehen. Auch im Spielaufbau hat es gehapert. Seit zwei Wochen übe er das Spiel mit zwei Ballkontakten, sagt Stroetzel: „Im Spiel hauen die den Ball lang nach vorn. Da fragt man sich, wie und ob die Spieler das Training überhaupt geistig verarbeiten.“

Die 1:3-Niederlage gegen Herne spiegele auch die vorherigen Siel wider, analysiert Stroetzel: „Wir haben jetzt in den letzten vier Begegnungen zehn Tore bekommen. Davon konnte man sechs auf den Kopierer legen. Das war immer das gleiche Tor.“ Stroetzel hatte zwar eine längere Aufbauphase angekündigt, schmerzhaft sind solche Erkenntnisse aber schon. In Borken geht es weiter darum, das Mannschaftsgefüge zu festigen: „Der Abend in Borken ist nicht nur für die weitere Entwicklung wichtig, wir wollen auch im Pokal weiterkommen!“ Er kann auf den gleichen Kader zurückgreifen wie im Herne Spiel: „Die sind ja nicht in die Zweikämpfe gegangen. Da kann man sich auch nicht verletzen.“