Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Studie: 5 Monate Warten auf Behandlung bei Psychotherapeuten

Berlin.

Kassenpatienten mit psychischen Problemen warten in Deutschland im Schnitt fünf Monate auf einen Behandlungstermin beim Psychotherapeuten. Das geht aus einer Umfrage der Bundespsychotherapeutenkammer für das Jahr 2017 hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Damit habe sich die Wartezeit für Behandlungen ohne akute Notlagen im Vergleich zum Jahr 2011 um rund drei Wochen verkürzt, sagte ein Sprecher. Die Zeit sei mit rund 20 Wochen aber immer noch deutlich zu lang. „Uns gehen Patienten bei der langen Suche nach einem Behandlungsplatz verloren“, ergänzte er.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Berichte: BAMF reagierte auf erste Hinweise nur zögerlich

Berlin. In der Affäre um mutmaßlich manipulierte Asylentscheidungen in Bremen sind neue Vorwürfe gegen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge laut geworden. Die Zentrale in Nürnberg habe auf erste Hinweise nur zögerlich und anscheinend widerwillig reagiert, berichteten „Spiegel Online“, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf interne E-Mails. Daraus gehe hervor, dass die Zentrale des Bundesamts in Nürnberg früh von fragwürdigen Vorgängen gewusst, diese aber allenfalls schleppend und offenbar nur widerwillig aufklären wollte.mehr...

Schlaglichter

Erdogan bittet Türken in Europa um „Rekordzahl an Stimmen“

Sarajevo. Gut einen Monat vor den Wahlen in der Türkei hat Präsident Recep Tayyip Erdogan die Türken im Ausland um massenhafte Unterstützung gebeten. „Seid Ihr bereit, den Terrororganisationen und ihren lokalen und ausländischen Handlangern eine osmanische Ohrfeige zu verpassen?“, sagte Erdogan vor Tausenden jubelnden Auslandstürken im bosnischen Sarajevo. „Seid Ihr bereit, mich mit einer Rekordzahl an Stimmen in der Präsidentenwahl zu unterstützen?“ Bei den Präsidenten- und Parlamentswahlen am 24. Juni gehe es um eine Entscheidung „für das nächste Jahrhundert unseres Landes“.mehr...

Schlaglichter

Heil: Koalition darf sich nicht im Unterholz verlaufen

Berlin. Angesichts jüngster Querelen in der Koalition hat Arbeitsminister Hubertus Heil die Regierungspartner vor andauerndem Hickhack um Details gewarnt. „Wir müssen uns in der Koalition auf die großen wesentlichen Linien konzentrieren und dürfen uns nicht im Unterholz verlaufen“, sagte der Sozialdemokrat der dpa in Berlin. Bei mehreren von Union und SPD vereinbarten Projekten waren zuletzt Meinungsverschiedenheiten zutage getreten, etwa bei der Umsetzung eines geplanten Rechts zur Rückkehr von Teilzeit- auf Vollzeit-Stellen oder in der Innen- und Asylpolitik.mehr...

Schlaglichter

Hinweise auf manipulierte Asylbescheide schon Anfang 2016

Berlin. In der Affäre um mutmaßlich manipulierte Asylentscheidungen in Bremen sind dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Unregelmäßigkeiten bereits im Januar 2016 bekannt geworden. Inzwischen überprüft das Bamf bundesweit zehn weitere Außenstellen. Ob der Bundestag die Vorgänge in einem Untersuchungsausschuss durchleuchten wird, ist offen. Am 25. Januar 2016 habe es einen anonymen Hinweis beim Obudsmann des Bundesinnenministeriums gegeben, sagte Innenstaatssekretär Stephan Mayer (CSU) in einer Sitzung des Innenausschusses, wie die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag erfuhr.mehr...

Schlaglichter

Union: Klimaschutz darf Kohlekommission nicht dominieren

Berlin. Um den Auftrag der Kohlekommission zur Planung des Braunkohleausstiegs gibt es weiterhin Ärger. Der Wirtschaftsflügel der Union fordert einen Vorrang für ökonomische Fragen. „Der Umwelt- und Klimaschutz darf die Kommission nicht dominieren“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer. Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit müssten mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Den Grünen sind die Klimaschutz-Vorgaben dagegen nicht ehrgeizig genug. Das Gremium soll bis Ende dieses Jahres ein Enddatum für den Kohleausstieg festlegen.mehr...

Schlaglichter

Festgehaltene Töchter in Tunesien: Mutter hofft auf Ausreise

Tunis. Die Mutter zweier Mädchen aus Hannover, die seit fast drei Jahren in Tunesien festgehalten werden, hofft auf eine baldige Rückkehr der Familie nach Deutschland. Am Sonntag hätten die Mutter und ihre neun und elf Jahre alten Töchter aber Tunesien noch nicht verlassen können, sagte die Tante der Mädchen. Sie wurden in Kasserine seit fast drei Jahren von der Familie des Vaters festgehalten. Er hatte die Kinder nach der Trennung von seiner Frau aus Hannover dorthin gebracht. Das Auswärtige Amt teilte mit, die Botschaft in Tunis stehe mit den zuständigen Behörden in Kontakt.mehr...