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Studie: Frauen tragen Hauptlast der Hausarbeit

Wuppertal (dpa/tmn) In den meisten Familien tragen immer noch Mütter die Hauptlast der Arbeit. Das ergab eine repräsentative Studie des Institutes für Demoskopie Allensbach im Auftrag von Vorwerk in Wuppertal.

Demnach machen 76 Prozent der in einer Partnerschaft lebenden Mütter mit einem Kind unter 16 Jahren «alles» oder «das meiste» im Haushalt. 22 Prozent teilen sich die Arbeit mit dem Partner und nur 2 Prozent gaben an, dass der Partner fast alles erledigt. Von den Müttern, die den Haushalt fast alleine schmeißen, sind 17 Prozent ganztags erwerbstätig, 38 Prozent haben einen Teilzeitjob.

Rund jeder fünfte Vater und jede fünfte Mutter, die nur wenig im Haushalt helfen, könnten sich eine stärkere Arbeitsteilung vorstellen. Haupthindernis sei die hohe Belastung durch andere Aufgaben, insbesondere durch den Job. 22 Prozent der Väter entschuldigen ihr mangelndes Engagement mit dem Hinweis, ihre Frau könne die jeweilige Aufgabe besser - eine Einschätzung, die auch 13 Prozent der Mütter teilen. 10 Prozent der Väter bekennen, dass sie sich vor dem Haushalt gerne drücken, 6 Prozent sehen die Familienarbeit gar nicht als ihre Aufgabe an, so die Studie.

Was ihre Rolle als Mutter angeht, haben junge Frauen deutlich andere Vorstellungen als gleichaltrige Männer. So finden es 64 Prozent aller Frauen zwischen 16 und 29 Jahren besonders wichtig, dass eine berufstätige Mutter nicht nur für die Familie da ist, sondern auch eigenen Wünschen und Interessen nachgeht. Diese Meinung teilt aber nur knapp jeder dritte junge Mann (32 Prozent). In der Gruppe der 30- bis 44-Jährigen gleichen sich die Ansichten allerdings an: Hier sprechen 56 Prozent der Frauen und 43 Prozent der Männer erwerbstätigen Müttern größere individuelle Freiheiten zu.

Für die Studie wurden 1816 Personen ab 16 Jahren befragt.

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