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Studie: In der Summe kein Jobverlust durch Digitalisierung

Nürnberg/Dortmund. Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft wird einer neuen Studie zufolge nur geringe Auswirkungen auf das Gesamtniveau der Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen haben. Bis zum Jahr 2035 könnten demnach rund 290 000 Arbeitsplätze verloren gehen, aber annähernd genauso viele neue Stellen entstehen, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). NRW unterscheide sich damit nicht von der Entwicklung in ganz Deutschland. Der Modellrechnung zufolge sollen bundesweit jeweils rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze entstehen und wegfallen.

Einen überdurchschnittlichen Zuwachs neuer Stellen erwarten die Arbeitsmarktorscher für NRW in der Branche „Information und Kommunikation“. Das könnte insbesondere für die Standorte Dortmund, Essen, Düsseldorf, Köln und Bonn gelten, die bereits heute überdurchschnittlich hohe Anteile an Beschäftigten in dieser Branche aufwiesen.

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