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Studie: NRW schneidet bei Lebensverhältnissen schlecht ab

Mainz. Die Unterschiede in der Lebensqualität der Regionen in Deutschland sind zwischen Nord und Süd größer als zwischen Ost und West. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfangreiche wissenschaftliche Studie im Auftrag des ZDF, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Schlecht kommt in der Studie Nordrhein-Westfalen weg, insbesondere das Ruhrgebiet. Im Gesamtranking ist Gelsenkirchen mit 109 von 300 möglichen Punkten als 401. Stadt Schlusslicht der Studie. Unmittelbar davor liegen Herne (400. Platz/112 Punkte), Duisburg (399./114) und Oberhausen (398.).

Die höchste Lebensqualität gibt es in NRW demnach in Münster, das mit 190 Punkten auf Rang 33 deutlich vor den Großstädten Düsseldorf (101./177) und Köln (222./166) liegt. Das Gesamtranking wird angeführt von München mit 207 Punkten vor Heidelberg (205) und Starnberg (204). Auf Platz vier folgt Potsdam (203) als erste Stadt im Norden.

Für die Erhebung des Regionen-Rankings zu den Lebensverhältnissen in Deutschland hat das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos amtliche Statistiken ebenso ausgewertet wie Daten zu Grundbedürfnissen wie Gesundheit, Wohnen, Versorgung, Arbeit, Sicherheit oder Freizeit. Subjektive Einschätzungen etwa mit Hilfe von Befragungen seien bewusst nicht einbezogen worden, erklärte Prognos.

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