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Studieren nur mit Notebook

QUERENBURG In einem Pilotprojekt fordert und fördert die Hochschule Bochum ein Konzept, allen neu beginnenden Studierenden ein eigenes Notebook zu verschaffen.

17.10.2007

Möglich wird dies durch den gezielten Einsatz von Studienbeiträgen, die alle Studierenden seit dem letzten Sommersemester zahlen. Die Initiative wurde bereits in diesem Semester im Fachbereich Vermessung und Geoinformatik gestartet; auch der Fachbereich Bauingenieurwesen beteiligt sich. Sofern sie gut angenommen wird und das Ziel mobileren Lernens erreicht, soll sie auf weitere Fachbereiche ausgeweitet werden.

Neue Lehrkonzepte möglich

„Durch diesen innovativen Vorstoß verschafft sich die Hochschule und insbesondere der Fachbereich Vermessung und Geoinformatik die Möglichkeit, neue Lehrkonzepte zu entwickeln“ stellt Dekan Prof. Hans-Peter Fitzen fest. „Endlich können wir den Anforderungen an ein modernes, berufsorientiertes Studium gerecht werden, indem das technische Niveau dem der inhaltlichen Wissensvermittlung gleichgestellt wird. Aus den Ingenieurwissenschaften ist der Computer nicht mehr wegzudenken und mobiles Arbeiten sollte nicht nur ein Teil des Berufs, sondern auch ein Teil des Studiums sein.“

AKAFÖ hilft bei Beschaffung

In Zusammenarbeit mit dem AKAFÖ bietet die Hochschule den Erstsemestern die Chance, die High-Tech-Geräte günstig zu erwerben und gibt zudem eine Unterstützung von 16 Euro zur monatlichen Finanzierungsrate des Mietkaufs dazu. „Wir wollten die finanzielle Belastung so gering wie möglich halten“, erläutert der Hochschul-Vizepräsident für Finanzen, Prof. Bernd Weiß. „Deshalb können die Studentinnen und Studenten ihr Notebook mit Raten zwischen weniger als 13 Euro und knapp mehr als 27 Euro im Monat in drei Jahren erwerben. Die Hochschule Bochum tut also insgesamt 576 Euro zu jedem Notebook dazu!“

Und was sagen die Studierenden zu dieser Aktion? Bis auf wenige Ausnahmen trifft man auf Begeisterung - kein Wunder, denn sie sehen, dass ihre Studienbeiträge ihnen hier unmittelbar zugute kommen. Die meisten wünschen sich sogar eine Ausweitung der Aktion: „Schön wäre, wenn noch mehr Notebooks auch anderer Hersteller zu Auswahl stünden.“