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Studierende zahlen mit bunten Karten

QUERENBURG Ein unansehnliches Stück Papier ohne Foto als Fahrkarte, ein USB-Stick- artiger Kryptochip am Schlüsselbund und ein dickes Portemonnaie mit Bibliotheksausweis, Mensa- und Kopierkarte: So sah - neben Büchern und Laptop - bisher die Mindestausstattung vieler Studierender der Hochschule Bochum aus. Dieser Aufwand hat ein Ende: die neuen Studierendenausweise sind da.

26.08.2008
Studierende zahlen mit bunten Karten

Sie freutenüber die Kooperationsvereinbarung zur Nutzung des neuen Studierendenausweises als ?Mensacard? (v.l.n.r.): Hochschulpräsident Professor Martin Sternberg, AkaFö-Geschäftsführer Jörg Lüken und Projektleiter Frank Fähnle.

Mit dem Spruch "Alles in einer" hat die Hochschule die neue Errungenschaft bereits seit geraumer Zeit angekündigt; ab heute werden die kleinen bunten Karten endlich ausgegeben. Die Alleskönner sind dann Ausweis, Bezahlkarte und Zertifikatsspeicher (digitale Unterschrift) in einem.

Mensacard

Bereits Mitte Mai hatten der Leiter des Akademischen Förderungswerks (AKAFÖ), Jörg Lüken, und Hochschulpräsident Martin Sternberg die Kooperationsvereinbarung über die Nutzung des neuen Studierendenausweises als "Mensacard" unterschrieben. Damit ist der Weg für Studierende frei, auch ohne eigens dafür erworbene Chipkarte bargeldlos in Mensa, Cafeteria und an Automaten zu bezahlen. Übrigens gilt diese Bezahlfunktion auch für die AKAFÖ-Kassen der RUB.

Das Studentenwerk sieht den Vorteil der Karte vor allem in der Zeitersparnis: "Karte einschieben oder auf das Lesegerät legen, Abbuchen und Wegstecken" geht tatsächlich schneller als das lästige "nach Kleingeld kramen". Den Mifarechip laden muss man natürlich nach wie vor - nur nicht gerade zur Hauptandrangzeit.

Bald mit Schlüssel

Bis zu 150 Euro "passen" auf den Ausweis-Chip. In diesem Zusammenhang ist der Ausweis auch als Kopierkarte nützlich. Denn die Kopiergeräte der Hochschule werden bereits seit geraumer Zeit nicht mehr mit Münzen betrieben.

Und Projektleiter Frank Fähnle hat für die Zukunft schon eine weitere Nutzungsmöglichkeit im Blick: dann soll der Studierendenausweis auch noch zum Schlüssel werden, mit dem sich die Türen zu bestimmten Seminarräumen oder auch zum Architektur-Lernzentrum "BlueBox" öffnen.