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VfL gegen Union Berlin

Stürmer-Freud - Stürmer-Leid

BOCHUM Wer in der Hauptstadt in diesen Tagen die Zeitungen aufschlägt oder ins Internet schaut, dem wird schnell klar, dass der 1. FC Union Berlin ein großes Problem hat - ein Stürmerproblem.

Stürmer-Freud - Stürmer-Leid

Die Verpflichtung von Simon Terodde scheint sich als Glücksfall für den VfL Bochum zu erweisen.

Die bislang erzielten zwei Saisontore gehen auf das Konto von Kapitän Damir Kreilach und Fabian Schönheim - beide sind Abwehrspieler. So forderte jetzt der "Tagesspiegel" in Berlin: "Neben dem noch nicht ganz genesenen Sören Brandy müsste ein Stürmer her, der eine höhere Torquote verspricht. Und Union muss sich beeilen: Die Transferperiode endet am 2. September."

Apropos Sören Brandy: Vor der vergangenen Saison stand der ehemalige Duisburger beim VfL ganz oben auf der Wunschliste und war so gut wie verpflichtet. Bis Union Berlin kam und 80 000 Euro mehr Jahresgehalt bot. Brandy machte sich daraufhin auf den Weg nach Berlin und kehrt nun am Montagabend zum Zweitligamatch zur Castroper Straße zurück.

Neun Spiele ohne Sieg

Bleibt Berlins Start in die Saison 2014/15 weiterhin holprig - die Mannschaft von Trainer Norbert Düwel wartet saisonübergreifend seit neun Pflichtspielen auf einen Sieg - wird das Thema Simon Terodde an der "Alten Försterei" wohl noch einmal auf die Tagesordnung kommen. Der 26-jährige Angreifer, den die Union aus einem laufenden Vertrag entließ, hat in Bochum einen neuen Wohlfühlraum gefunden und dankt es den Verantwortlichen mit Toren.

Dass es nun am Montag zum direkten Aufeinandertreffen mit der "Eisern Union" kommt, ist für Betrachter natürlich pikant, der eher ruhige Charakter Terodde lässt sich davon aber nicht aus der Spur bringen. Er habe in Berlin einiges für seine Karriere gelernt, erzählte der VfL-Stürmer, und einen Blick zurück im Zorn gebe es sowieso nicht. Ansonsten verweist der erfolgreiche Torschütze gerne darauf, dass nicht nur die Offensivkräfte zum aktuell positiven Bild des VfL beitragen, sondern alle Mannschaftsteile in diesen Prozess integriert sind.Umgebaute Abwehr

Beispielsweise auch die vor Torwart Andreas Luthe zu 75 Prozent umgebaute Vierer-Abwehrkette, in der nur Vizekapitän Patrick Fabian seinen Platz behauptet hat. Neben ihm überzeugt ein herausragender Abwehrchef Jan Simunek. Und auf den Außenpositionen tragen mit Stefano Celozzi und Timo Perthel zwei Verteidiger nicht nur zu einer größeren Stabilität der Defensive bei, sondern entwickeln auf den Flügeln auch signifikanten Zug zum Tor. Jan Simunek formuliert das so: "Es ist für die Gegner schwer, hinter unsere Abwehrreihe zu kommen." Der nächste Gegner, der das merken wird, heißt Union Berlin.

 

 

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