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Sturm „Friederike“: NRW gewährt steuerliche Entlastungen

Nordrhein-Westfalen hat steuerliche Entlastungen für die Geschädigten des Sturmtiefs „Friederike“ angekündigt. Dazu könnten ab sofort steuerliche Hilfen beantragt werden, hieß es am Donnerstag in einer Pressemitteilung des NRW-Finanzministeriums. Betroffene sollten sich an ihre Finanzämter wenden.

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Düsseldorf

, 15.03.2018

Das Sturmtief hatte NRW am 18. Januar mit Geschwindigkeiten von bis zu 143 Stundenkilometern überquert und vor allem in den Wäldern massive Schäden hinterlassen. „Der nordrhein-westfälischen Landesregierung ist es ein großes Anliegen, nach Natur- und Unwetterkatastrophen finanzielle Hilfen schnell und unbürokratisch dorthin zu leiten, wo sie dringend benötigt werden“, sagte NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU).

Sollten etwa forstwirtschaftliche Betriebe auf den Verkauf von beschädigtem Holz angewiesen sein, werde darauf der geringstmögliche Steuersatz gewährt. Besonders in den Wäldern hatte „Friederike“ große Schäden angerichtet. Allein dort gehen Sachverständige von einer Schadenshöhe von neun Millionen Euro aus. Als weitere Möglichkeiten für Steuererleichterungen nannte das Ministerium geringere Vorauszahlungen für die Einkommens- oder Körperschaftsteuer und Sonderabschreibungen auf die Reparatur zerstörter Gebäude und Geräte oder den Erwerb von Ersatzmaschinen.

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