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Stuttgarter Oper bleibt im historischen Opernhaus

Stuttgart. Die Pläne, den den 100 Jahre alten Littmannbau im Schlossgarten nach der Sanierung anderweitig zu nutzen und ein neues Opernhaus zu bauen, sind vom Tisch. Es soll bei der Generalsanierung des Hauses und dem Einbau einer modernen Kreuzbühne bleiben.

Stuttgarter Oper bleibt im historischen Opernhaus

Das Opernhaus im Schlossgarten vor dem Eckensee in Stuttgart. Foto: Bernd Weissbrod

Das historische Opernhaus in Stuttgart soll nach einem Beschluss des Verwaltungsrates der Staatstheater auch in Zukunft Spielstätte von Oper und Ballett bleiben.

Die Überlegung, den 100 Jahre alten Littmannbau im Schlossgarten nach der geplanten Sanierung anderweitig zu nutzen und ein neues Opernhaus zu bauen, sei vom Tisch, sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) nach einer Sitzung des Verwaltungsrates am Freitag. Das Gremium habe mit großer Mehrheit beschlossen, an der bisherigen Planung für die Generalsanierung und an dem Einbau einer modernen Kreuzbühne festzuhalten. Die Kosten sollen bis zum Frühjahr 2019 feststehen.

Offen bleibt, wo Oper und Ballett während der fünf bis acht Jahre Bauzeit spielen können. Kuhn hatte die Planung zur Nutzung eines alten Paketpostamtes als reines Interim ohne Nachnutzung gestoppt, nachdem ein Gutachten Kosten von mindestens 116 Millionen Euro vorhergesagt hatte. Er will die neue Suche nach einer Lösung in die Hände einer „Task Force“ im Rathaus legen.

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