Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Südafrika setzt für WM auf Anmut und Grazie

Durban (dpa) Anderthalb Jahre vor dem Anpfiff der nächsten Fußball-Weltmeisterschaft macht sich Gastland Südafrika WM-fein - und wirbt dabei mit Safari-Flair und dem Charme der Schönsten der Schönen.

Südafrika setzt für WM auf Anmut und Grazie

«Miss Südafrika» Tansey Coetzee präsentiert den offiziellen WM-Spielball.

Nachdem die Tourismusbehörde gerade mit «Khaki-Fieber» - einer Art Abenteuer-Rallye mit Deutschlands früherem Nationalspieler Guido Buchwald - das Erlebnispotenzial des Landes betont hat, winkt nun eine Vorweihnachtszeit mit einer Miss-Wahl nach der anderen. Denn am Kap wird demnächst nicht nur die schönste Frau der Welt gekürt.

Bei gesellschaftlichen Ereignissen werben die Miss-Kandidatinnen bereits um Sympathie fürs Gastland - zuletzt bei der Auslosung der Teams für den Confederations Cup im Juni 2009. Von der FIFA geladene internationale Medienvertreter wurden mit einer geballten Ladung Charme verwöhnt, als ihnen beim Dinner die Wettbewerber der «Miss World» als Tischdamen zur Seite gestellt wurden. Sie alle hoffen auf die Krone der schönsten Frau der Welt, wenn die neue «Miss World» am 13. Dezember in Johannesburgs Vorort Sandton gewählt werden wird.

Südafrika hatte sich das Recht auf die Austragung der 58. Auflage des Schönheitswettbewerbs gesichert, als bekannt wurde, dass die eigentlich vorgesehene Ukraine wegen des Kaukasus-Konflikts als zu riskant galt. Die jährliche Show wird nach Angaben der Organisatoren von zwei Milliarden Zuschauern in 174 Ländern gesehen - ein enormes Werbepotenzial für das WM-Gastland. Zumal «Miss Südafrika», die 23 Jahre alte Tansey Coetzee, als eine Favoritin für den Thron gilt. Die tanz- und sportbegeisterte Studentin aus Johannesburg durfte sich bereits vor den klickenden Kameraverschlüssen der Weltpresse in Szene setzen, als es galt, den neuen Ball der Fußball-WM zu präsentieren.

Den Miss-Auftakt macht am 6. Dezember die Hafenstadt Durban, die als größte Ansammlung indischstämmiger Südafrikaner im Lande gilt, mit der Wahl von «Südafrikas Miss Indien». Ein paar Tage später folgt die Wahl von «Afrikas Gesicht», einem Wettbewerb, bei dem neben einem Preisgeld ein Model-Vertrag winkt. Er hat in den vergangenen Jahren versucht, schwarze Frauen international als Models zu etablieren. Südafrikanische Medien sind uneins bei der Einschätzung des Erfolgs dieses Wettbewerbs, der Afrikas junge Hübsche zwischen Algier und Windhuk den Traum vom internationalen Erfolg träumen lässt.

Kritiker wenden ein, dass die wenigen etablierten dunkelhäutigen Models alle in westlichen Ländern ihren Weg auf der Karriereleiter erklommen hätten. Und dass es die bisherigen Preisträgerinnen kaum auf die internationalen Laufstege geschafft hätten. Einer der Kritikpunkte ist jedoch eher skurril im internationalen Model- Business, wo sich Mannequins mitunter fast zu Tode hungern: die Kandidatinnen entsprächen eher dem westlichen denn dem dominierenden afrikanischen Schönheitsideal, meinte ein Journalist der «City Press». Das propagiere eher barocke Leibesfülle denn schlanke Taille.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Internationaler Fußball

Englischer Schiedsrichter geht nach Saudi-Arabien

London (dpa) Schiedsrichter Mark Clattenburg beendet seine Karriere in der englischen Premier League und im europäischen Fußball, um einen Job in Saudi-Arabien zu übernehmen.mehr...

Internationaler Fußball

«Barça» nur 0:0 - Real durch Sieg elf Punkte vorn

Barcelona (dpa) Mit einem torlosen Remis gegen den Lokalrivalen Espanyol hat der FC Barcelona seine Generalprobe für das Halbfinale der Fußball-Champions League gegen Manchester United verpatzt.mehr...

Internationaler Fußball

AS Rom verliert erst Totti, dann den Titel

Rom (dpa) Schlimmer hätte es für den AS Rom kaum kommen können: Erst verlor der Vize-Meister seinen Kapitän Francesco Totti mit einem Kreuzbandriss, dann verspielte er mit dem 1:1 gegen den Abstiegskandidaten Livorno seine Titelchance.mehr...

Internationaler Fußball

Drei Bundesliga-Profis in Polens EM-Team

Warschau (dpa) Die polnische Fußball-Nationalmannschaft hat die heiße Phase der EM-Vorbereitung eingeläutet. Nationaltrainer Leo Beenhakker berief in Warschau drei Bundesliga-Profis in seinen vorläufigen Kader für das Turnier in Österreich und der Schweiz.mehr...

Internationaler Fußball

Coach Capello: Rooney kann England-Kapitän werden

Sunderland (dpa) Wayne Rooney hat laut Nationaltrainer Fabio Capello das Zeug zum Spielführer der englischen Fußball-Auswahl. «Er ist der talentierteste englische junge Spieler», sagte Capello über den Angreifer von Manchester United.mehr...

Internationaler Fußball

Lob für Lehmann in England - Kritik von Matthäus

London/Hamburg (dpa) Sonst gescholten, diesmal gelobt: Auch wenn Jens Lehmann ausgerechnet bei seiner Rückkehr ins Tor die Hoffnungen auf den englischen Meistertitel mit dem FC Arsenal begraben musste, durfte er sich wenigstens über ungewohntes Lob der englischen Presse freuen.mehr...