Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Südafrikaner besuchen Lütgendortmunder Schule

LÜTGENDORTMUND Die Lütgendortmunder Dellwig-Schule starte zwei Worekshops mit Jugendlichen aus Südafrika.

von Von Matthias vom Büchel

, 23.10.2007
Südafrikaner besuchen Lütgendortmunder Schule

Mit den afrikanischen Tänzerinnen der Gruppe Ithemba absolvierten die Dellwig-Schülerinnen und -Schüler einen Tanz-Workshop.

Das Trommeln und das Klatschen war schon vor der Turnhalle zu hören. Drinnen: Afrika. Genauer gesagt, die Gruppe Ithemba aus Südafrika. Sie besuchte im Rahmen der Lütgendortmunder Kulturwoche (wir berichteten) die Dellwig-Förderschule und brachte Schwung und Rhythmus in den Unterricht. Und ein wenig Heimatkunde.

Sie berichteten von ihren Lebensbedingungen in Afrika von der Armut und der Aidsgefahr. Aber auch von der Geschichte des Landes, der Apartheid und der Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung durch die Weißen.

Und weil sie lebensnahe Berichte mitbrachten, waren sie sofort auf Augenhöhe mit den Lütgendortmunder Schülern. Die wichtigste Botschaft der afrikanischen Besucher an die deutschen Jugendlichen lautete: "Gebt niemals die Hoffnung auf."

Diese Kernaussage floss dann auch in zwei Workshops ein. Im ersten wurde getanzt und im zweiten getrommelt. Eines aber war in beiden gleich: Ein wenig von der afrikanischen Lebensfreude übertrug sich auf die Jugendlichen, die in erstaunlich kurzer Zeit ein Gefühl für Rhythmus entwickelten.