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Alle wollen eine Anlage

Skaterpark

Die Chancen für einen Skaterpark in der Gemeinde stehen ganz offenkundig gut, bekannte Bürgermeister Christian Vedder jetzt im Schulausschuss: Das Thema habe eine Dynamik entwickelt, die so noch nicht da gewesen sei.

SÜDLOHN/OEDING

14.06.2012
Alle wollen eine Anlage

Die Fläche zwischen Roncallischule und Sportplatz wäre ein möglicher Standort, an dem eine Skateranlage entstehen könnte.

Einstimmig hat das Gremium am Mittwochabend beschlossen, dass die Verwaltung die Machbarkeit einer kombinierten BMX und Skaterbahn etwa an der Turnhalle der Roncalli-Schule prüfen soll – einschließlich einer Kostenermittlung. Danach soll der Rat entscheiden. Zuvor hatte ein Experte das Wort gehabt: Ingo Naschold befasst sich hauptberuflich damit, Skateranlage zu planen und zu verwirklichen. Das Spektrum des Machbaren reicht dabei sehr weit – von ganz groß bis klein, aber fein, erfuhren die Ausschussmitglieder. Engagiert brach er eine Lanze für das Skaten: Darin stecke ein großes Potenzial: „Nahezu jeder zwischen zehn und 20 Jahren haben ein Skateboard oder ein BMX-Rad im Keller – das sind mehr, die sich dafür begeistern lassen, als diejenigen, die ohnehin damit zu sehen sind.“

Eindringlich warb er dafür, auch die soziale Komponente zu beachten: Skater hätten ein Hobby, das Kreativität wecke, Gemeinschaftssinn verlange und die Entwicklung der Persönlichkeit fördere. Finanziell gesehen müsse auch eine kleine Gemeinde nicht vor einer Investition zurückschrecken: Schon für relativ kleine, fünfstellige Summen lasse sich eine ansprechende Anlage errichten. Gemeinsam mit Winfried Laurich vom Jugendwerk der Gemeinde habe er sich mögliche Standorte für eine solche angeschaut. Er empfiehlt eine Fläche zwischen Roncallischule und Sportplatz, denn dort sei bereits eine asphaltierte Fläche vorhanden, die nur ausgebessert werden müsse. Auch der Lärmschutz sei dort kein Problempunkt – anders als in Oeding nahe der von-Galen-Schule.

Unterstützung für eine neue Skateranlage gab es von allen Seiten im Ausschuss. Eine wichtige Frage jedoch zielte darauf, ob es gelingen könne, auch die Oedinger Initiative mit einzubeziehen. Sie macht sich für einen Standort in ihrem Ortsteil stark (Münsterland Zeitung berichtete). Bürgermeister Christian Vedder will dazu Gespräche mit allen Beteiligten führen: „Ich bin sicher, dass wir zusammen weiterkommen.“

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