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DRK muss Planungen aufgeben

Neue Unterkunft

SÜDLOHN-OEDING Als die Fördermittel auszufallen drohten, blieb nur die Notbremse: Der Ortsverein Südlohn-Oeding des Deutschen Roten Kreuzes wird sich nicht mehr mit einem eigenen Projekt am neuen Feuerwehrgerätehaus in Oeding beteiligen.

27.08.2010
DRK muss Planungen aufgeben

Das Gerätehaus der Feuerwehr in Oeding wird durch einen Neubau ersetzt.

Das hat am Donnerstagabend der Ortsverein in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen. Das in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Südlohn und der Freiwilligen Feuerwehr Südlohn, Löschzug Oeding, geplante Vorhaben für ein DRK Senioren-Aktiv-Zentrum werde nicht mehr fortgeführt. Zum Hintergrund: Die Gemeinde Südlohn und der DRK-Ortsverein haben in enger Abstimmung mit der gemeindlichen Feuerwehr ein neues Feuerwehrgerätehaus mit einem solchen Zentrum geplant. Für den vom DRK-Ortsverein Südlohn-Oeding zu finanzierenden Teil der Baumaßnahme seien Fördermittel bei verschiedenen Stiftungen beantragt worden. Diese beliefen sich auf eine Gesamtsumme von 282.000 Euro. Die weitere Finanzierung sollte aus Eigenmitteln des Ortsverbands und einem Darlehen erfolgen.

„Diese in Aussicht gestellte Förderung ist grundlegender Bestandteil des Finanzierungskonzeptes des Ortsvereins gewesen“, schreibt dieser in einer Pressemitteilung. Die abschließende Entscheidung über die Teilnahme am Projekt hätte dann die DRK-Mitgliederversammlung auf der Grundlage der Förderbescheide treffen sollen.

Erst Ende Juli sei der Ortsverein darüber informiert worden, dass ein Fördermittelantrag in erheblicher Höhe mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht bewilligt werde. Mit dieser Entscheidung der Stiftung würden Mittel in Höhe von 50 Prozent des vorgesehenen Kostenanteils fehlen. Über diese negative Entwicklung sei die Gemeinde Südlohn zeitnah durch den DRK-Vorstand unterrichtet worden. Trotz erheblicher Bemühungen sei es dem Ortsverein nicht gelungen, diesen umfangreichen Fördermittelausfall zu kompensieren. Im Zusammenwirken mit dem DRK-Kreisverband Borken sei zwar ein Alternativkonzept für die Finanzierung entwickelt worden. Das aber habe realistisch nicht umgesetzt werden können, weil die dort vorgesehene Darlehnsaufnahme die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Ortsvereins überstiegen hätte.

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