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Das „Haus der Musik“ - eine Vision der Musikkapelle

Idee vorgestellt

Dort, wo bis Ende 2013 das "Haus der Vereine" stand, soll ein "Haus der Musik" entstehen. Diese Idee oder auch Vision hat der Vorsitzende der Musikkapelle Südlohn, Manfred Wanning, dem Kulturausschuss in seiner letzten Sitzung vorgestellt.

SÜDLOHN

, 19.11.2014
Das „Haus der Musik“ - eine  Vision der Musikkapelle

Dort, wo bis vor einem Jahr das Haus der Vereine stand, könnte irgendwann das »Haus der Musik« stehen.

Der Tagesordnungspunkt kam am Ende der Sitzung, doch recht schnell hatte Wanning, der zusammen mit seinem Vorstandskollegen André Ingenhorst in die Sitzung gekommen war, die Aufmerksamkeit der Kommunalpolitiker.

"Unser Platz reicht nicht aus", mit diesem Satz leitete Wanning die Vorstellung seiner Idee ein und schilderte, wie beengt - auf dem Flur und mit Ohrstöpseln - die Mitglieder der Musikkapelle teilweise proben müssen. Das vor 25 Jahren errichtete Probengebäude am Nordring ist zu klein, eine Probe mit dem Gesamtorchester kaum möglich. Der jetzt leere Platz auf dem bis zum Vorjahr das Haus der Vereine bezeichnete Wanning als "Gelegenheit". "Wir haben da schon etwas gesponnen", räumte der Musiker ein. Seine "Vision" fand jedoch Gehör bei den Kommunalpolitikern, die Südlohn schon als musikalisches Zentrum im Kreis sahen, neben der Landesmusikakademie. Doch davor steht auch bei den Fraktionen die Frage, woher das Geld für so ein ambitioniertes Projekt kommen soll.

Kein Platz in Heek

Die Mitglieder der Musikkapelle um Manfred Wanning hatte dazu aber schon Überlegungen angestellt, die der Vorsitzende im Kulturausschuss vorstellte. "In der Landesmusikakademie in Heek ist kein Platz, da bekommen Sie schon für 2016 keinen Raum mehr", schilderte Wanning, dass es im Kreis kaum Möglichkeiten gibt, mit großen Orchestern zu proben oder Veranstaltungsräume mit Platz für 200 oder 300 Leute mitsamt Bühne.

"Wir könnten so ein Gebäude auch an andere Vereine aus dem Kreis vermieten", beschrieb Wanning, dass er so eine gute Möglichkeiten sieht, Einnahmen zu erzielen. 22 mal 22 Meter, diese Ausmaße müsste das Gebäude schon haben, meinte Wanning, der auch schon mit der Kirchengemeinde als Inhaber der bis dato ungenutzten Fläche gesprochen hatte.

"Unsere Frage ist: Hat die Gemeinde Interesse an so etwas? Wenn ja, würde die Musikkapelle das Thema angehen und auch sehen, wie so etwas zu finanzieren ist", betonte der Vorsitzende.

"Schnell siebenstellig" sahen die Kommunalpolitiker die Investition für das angedachten "Haus der Musik". Gleichzeitig zeigten sie sich aber aufgeschlossen, diskutierten über Fördermöglichkeiten, etwa aus Regionale- oder Leader-Projekten.

"Die Idee ist gut, aber es ist eine sehr große Sache", meinte Siegfried Reckers (SPD). "Das ist ein Traum. Aber irgendwann hat jemand gesagt, wir brauchen eine Reithalle, wir brauchen eine Jakobihalle", meinte Manfred Wanning, dass diese Dinge dann auch irgendwann angegangen wurden.

Am Ende nahm der Ausschuss die vom Vorsitzenden der Musikkapelle vorgestellte Vision zustimmend zur Kenntnis. Die Verwaltung hat jetzt den Auftrag, nach Fördermöglichkeiten zu suchen.

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