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Ein heiß umstrittenes Pflaster

Oeding Seit Jahren sorgt das Verkehrsaufkommen und die Verkehrssicherheit auf der L 558 in Oeding - insbesondere an der Kreuzung Winterswijker Straße/Fürst zu Salm Horstmar Straße/Panofen - für Zündstoff.

16.10.2007

Auch heute befasst sich der Gemeinderat auf Antrag der CDU mit dem Kreuzungsbereich. Im Jahr 2003 hatte sich der Kreis Borken mit der Gemeinde verständigt, dass eine der zwei Mittelinseln an dieser Stelle mit einem Zebrastreifen versehen wird. Danach habe der zuständige Fachbereich des Kreises als Behörde, die entsprechende Maßnahmen anordnet, weitere Optimierungen vorgenommen, erklärte Bernhard Sieverding vom Fachbereich Verkehrssicherung und Verkehrsaufklärung. So sei die Geschwindigkeit an dieser Stelle auf 30 km/h herabgesetzt worden. Eine entsprechende Markierung auf der Fahrbahn soll noch erfolgen.

Der Ruf nach einer Fußgängerampel, der von verschiedenen Seiten geäußert wurde, blieb bislang unerfüllt. Allerdings wurde in der vergangenen Ratssitzung im August auf Antrag der Grünen mehrheitlich beschlossen, dass der Landesbetrieb Straßen NRW die Kosten zur Errichtung einer Ampelanlage ermitteln soll. Falls der Landesbetrieb als Betreiber der Straße die Anlage nicht trägt oder unterstützt, soll die Gemeinde diese finanzieren, heißt es weiter. Dies will die CDU-Fraktion so nicht hinnehmen. Zwar verschließt sie sich nicht einer Kostenermittlung. Doch will sie den bereits gefassten Beschluss aufheben und mit weiteren Schritten warten, bis alle Maßnahmen wie Geschwindigkeitskontrollen oder die Kennzeichnung des 30-km/h-Bereichs erfolgt und ausgewertet sind.

Wörtlich heißt es in dem Antrag: "Eine finanzielle Selbstbindung der Gemeinde und Prüfauftrag verschiedener Ampellösungen ist definitiv nicht beschlossen worden. Zunächst müssen die Maßnahmen greifen und die Auswirkungen erhoben beziehungsweise bewertet werden." kh

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