Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Finanzierung endgültig geklärt

Wegekreuz "Ottenstapler Weg"

Die Finanzierung für die Erneuerung der Kreuzbalken am Wegekreuz "Ottenstapler Weg", ist abschließend geklärt. Der Bauausschuss hat beschlossen, dass dem Antrag von Josef Bischop, der um Bezuschussung in Höhe von 600 Euro seitens der Gemeinde gebeten hatte, entsprochen wird. Auf 1800 Euro belaufen sich voraussichtlich die Gesamtkosten.

SÜDLOHN

von von Johannes Schmittmann

, 18.10.2016
Finanzierung endgültig geklärt

Das Wegekreuz am Ottenstapler Weg

Errichtet wurde das barocke Wegkreuz am Ottenstapler Weg zwischen 1680 und 1700. Circa 300 Jahre später, gab es die erste Sanierungsmaßnahme. Vom Holzkorpus wurde ein Abguss erstellt und ersterer in die St.-Jakobus-Kirche Oeding verlagert.

Über die Jahre hat die Witterung aber weiter ihr Unwesen getrieben, sodass nun die Kreuzbalken ausgetauscht werden müssen. Zuvor musste aber die Finanzierung in Höhe von 1800 Euro geklärt werden.

Josef Bischop hat sich als Mitglied des Kirchenvorstandes und der Nachbarschaft Sickinghook der Sache angenommen. Die Kirchengemeinde ist in sofern direkt betroffen, als dass ihr das Grundstück gehört, auf dem das Kreuz verankert ist.

Lange gepflegt

Die Nachbarschaft Sickinghook kümmert sich seit einiger Zeit um die Instandhaltung des Denkmals, nachdem über viele Jahre Alois Termathe die Pflege verrichtete. Dieser musste allerdings seinen 86 Jahren ein wenig Tribut zollen und etwas kürzer treten. Bischop dazu: "Alois Termathe hat die Pflege hingebungsvoll verrichtet." Aktuell werde die Last auf die vielen Schultern der Nachbarschaft verteilt.

2800 Euro hat die Gemeinde Südlohn in diesem Jahr als Pauschale durch das "Denkmalschutzgesetz" des Landes NRW erhalten. 600 Euro davon beantragte Bischop nun für das Wegekreuz. Das entspricht der üblichen Ein-Drittel-Regelung. Diese sieht eine Finanzierung von je einem Drittel für Eigentümer, Gemeinde und Land NRW vor.

Planung möglich

Dieser Antrag wurde nun einstimmig vom Bauausschuss angenommen und so kann die Planung beginnen. Wann die Bauarbeiten starten werden, ist aktuell noch nicht abzusehen.

Als neues Material soll dabei ein nicht verrottbares, wärmebehandeltes Holz verwendet werden. Vermutlich wird die Wahl dabei auf Accoya-Holz fallen, das sich bei vergleichbaren Projekten bewährt hat.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt