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Geld für Roller schuldig geblieben

Amtsgericht

SÜDLOHN Mit 60 Sozialstunden geahndet hat das Amtsgericht in Borken die Drohungen, die ein 20-jähriger Gescheraner über ein Internetforum in Richtung eines Südlohners ausgesprochen hatte.

von Von Thorsten Ohm

, 17.08.2010
Geld für Roller schuldig geblieben

Zu dem Zerwürfnis war es über ein Geschäft gekommen: Der Angeklagte hatte bei seinen Südlohner Bekannten einen Motorroller erwerben wollen. Der Handel kam zustande – Geld floss aber nicht: Der Käufer erhielt zwar seinen neuen fahrbaren Untersatz, auf die versprochene Kaufsumme musste der Vorbesitzer vergeblich warten. Das führte letztlich zu einer Betrugsanzeige, die nun vor dem Amtsgericht verhandelt wurde: Dem jungen Mann wurde dort zur Last gelegt, von vornherein nicht die Absicht zur Bezahlung gehabt und sich damit des Betruges schuldig gemacht zu haben. Über den Weg des Internets hatte der 20-Jährige mit körperlicher Gewalt gedroht, falls die Gegenseite die Anzeige nicht zurückzöge.

Das gestand er nun auch ein. Der Betrugsvorwurf wurde fallen gelassen: Auch nach den Vernehmungen der Beteiligten ließ sich für das Gericht der Hergang nicht mehr ausreichend erhellen. Für die Nötigung muss der Gescheraner jedoch nun 60 Sozialstunden ableisten; den Motorroller und weitere Sachleistungen muss er zurück geben.

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