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Kein Gebäudeteil für DRK-Vereinsheim im Feuerwehrgerätehaus

Planungen anpassen

OEDING Nach der Absage der vom DRK beantragten Fördermittel für das gemeinsame Projekt "Neubau Feuerwehrgerätehaus und DRK-Vereinsheim" steht die Gemeinde Südlohn jetzt vor einer neuen Situation. Gebaut wird das Gerätehaus - in "abgespeckter Version".

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 30.08.2010
Kein Gebäudeteil für DRK-Vereinsheim im Feuerwehrgerätehaus

Das Gebäudeteil links im Bild, das für das DRK vorgesehen war, entfällt.

Und es entstehen Mehrkosten, wie Bürgermeister Christian Vedder im Gespräch mit der Münsterland Zeitung betont: Die Ausschreibungen waren schließlich für das größere Bauprojekt dimensioniert. Der Auftrag für den Rohbau sei schon vergeben, wie Herbert Schlottbom, Leiter des Bürgermeisteramtes, mitteilte: "Wir haben mit dem dafür beauftragten Unternehmen gesprochen. Die anderen Gewerke, die noch ausgeschrieben werden, müssen nun angepasst werden".

Doppelte Arbeit, zum Teil von Fachingenieurbüros erledigt, fällt also an. "Über die Mehrkosten müssen wir noch mit dem DRK eine Regelung finden", kündigte der Bürgermeister an. Die Gemeinde habe sich eigentlich auf die Beteiligung des Deutschen Roten Kreuzes verlassen und Ende Juni noch positive Signale vom Kreisverband erhalten. Die neue Entwicklung im August fand Vedder bedauerlich, "und ich habe durchaus Unverständnis für die Art der Abwicklung durch den Kreisverband", hielt er mit seiner Verärgerung nicht hinterm Berg.Zeit drängt Die zeitliche Abfolge ist in diesem Bauprojekt so wichtig, weil für das Feuerwehrgerätehaus Geld aus dem Konjunkturpaket II verwendet wird - und diese Mittel müssen zum Ende des Jahres zum größten Teil verwendet worden sein. Ein Verschieben der Baumaßnahme war also keine Option. Die Planungen für das Gerätehaus seien aber so angelegt, dass auch ohne das DRK gebaut werden könne, so hatte Bauamtsleiter Dirk Vahlmann schon bei der ersten Vorstellung der Pläne im Oktober vergangenen Jahres dem Gemeinderat versichert.

So kann recht einfach ein Gebäudeteil, das für das DRK vorgesehen war, aus dem Plan gestrichen werden: Zwei Fahrzeugboxen, Sanitärräume, ein Büro und ein kleiner Besprechungsraum waren in dem Gebäudeabschnitt für das DRK vorgesehen. Schwieriger wird es in Bezug auf die Planungen für den Schulungs- und Multifunktionsraum im Obergeschoss des Feuerwehrgerätehauses: Dieser - und so auch seine Finanzierung - war für eine gemeinsame Nutzung geplant.

 

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