Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kinder in Bewegung bringen

Südlohn "Ich glaube, das ist eine gute Sache", befand Bürgermeister Georg Beckmann - und die große Mehrheit im Rat sah das auch so: Bei zwei Enthaltungen sprach sich das Gremium für die Teilnahme am Projekt "Gesunde Kinder in gesunden Kommunen" aus.

25.08.2008

Kinder in Bewegung bringen

<p>Bewegung macht Spaß - hier zu sehen beim jüngsten Sportfest der St. Vitus-Grundschule. Noch mehr Freude am Sport soll das grenzüberschreitende Projekt bei Kindern wecken. Archiv</p>

Für die gute Sache wird Geld in die Hand genommen: 30 000 Euro - jeweils 10 000 pro Projektjahr - sollen in den Haushaltsplänen der künftigen Jahre dafür eingeplant werden, beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Was soll das Projekt bewirken? Bürgermeister Beckmann zählte auf: Ein aktiver Lebensstil bei Kindern soll gefördert werden. Dies, wie bei allen grenzüberschreitenden Euregio-Projekten üblich, mit mehreren Partnern und einer gemeinsamen Perspektive - aber mit einem lokalen Netzwerk vor Ort. Dies war den Ratspolitikern besonders wichtig.

Pilotprojekt erfolgreich

Der Bürgermeister berichtete von einem erfolgreichen Verlauf des Pilotprojekts: Durch gezielte Förderung im Sportunterricht hätten schon erste messbare Ergebnisse im Mobilitätsverhalten und in der Gewichtsreduktion bei Kindern erreicht werden können. Nicht nur im Sportunterricht werde am Projektgedanken gearbeitet, auch im Sachunterricht: Das Thema (gesunde) Ernährung werde behandelt. "Es werden Hilfsmittel an die Hand gegeben, und zwar mehr als Bücher. Es wird auch Ernährungsberatung geben", führte Beckmann Konkreteres aus. Schulen und Kitas würden personell unterstützt. "Wir leben hier nicht auf der Insel der Glückseligen. Auch hier kommen Kinder ohne Frühstück oder mit dem falschen in die Schulen", betonte er, vor welchem Hintergrund die Gemeindeverwaltung eine Projektteilnahme empfehle. Schulen, Kindertageseinrichtungen und die beiden Sportvereine seien zuvor über das Projekt ausführlich informiert worden. Der Kreissportbund unterstütze das Projekt und habe eine außerunterrichtliche Begleitung zugesagt. Die Sportvereine vor Ort sollten mit ins Boot genommen werden.

Nach einem positiven Bescheid für die Anträge bei der Euregio - diese sind gerade in der Beratung - soll im Oktober/November die Arbeit vor Ort aufgenommen werden. ewa

Lesen Sie jetzt