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Lärmschutz und Bedarfsprognose im Fokus

Pläne zur Umgehung erörtert

„Es ist gut gelaufen“ resümierte Versammlungsleiter Matthias Richter von der Bezirksregierung Münster die ersten beiden Tage des Erörterungstermins zur geplanten Umgehungsstraße in Oeding. Themenschwerpunkte waren der Bedarf, die Verkehrsprognosen und der Lärmschutz für die Anlieger.

OEDING

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 12.06.2012
Lärmschutz und Bedarfsprognose im Fokus

So sieht die Planung für die Trasse der Umgehung aus.

Am Montagvormittag waren 19 Einwendungen von Behörden und Verbänden behandelt worden (Münsterland Zeitung berichtete). Am Nachmittag sei äußerst intensiv diskutiert worden, fasste Richter zusammen. Die Einwendungen von Anliegern, Grundstückeigentümern und Pächtern waren thematisch zusammengefasst worden. Schwerpunktmäßig ging es am Montag um den Bedarf für die Umgehungsstraße – die Prognosen wurden diskutiert und hinterfragt. Auch der Schutz des Grundwassers war – wie schon am Morgen – ein Thema. Es geht um ein geplantes Versickerungsbecken, dessen Boden im Grundwasserspiegel liegt. Deswegen wurden zumindest jahreszeitlich Verunreinigungen befürchtet. Sehr angeregt, aber diszipliniert sei auch über individuelle Betroffenheiten diskutiert worden: Höfe an der Trasse im Bereich des Grenzwegs werden von ihren Ländereien abgebunden – auch diesbezüglich wurden Standpunkte ausgetauscht. 

Am Dienstag stand der Lärm im Blickpunkt, der von der neuen Umgehungsstraße ausgehen wird. 21 private Einwender hatten sich morgens, ebenfalls 21 nachmittags in der Jakobihalle eingefunden, um teils mit anwaltlicher Begleitung ihre Interessen deutlich zu machen: Möglichst wenig Lärmeinwirkung.  „Es wird im Nachgang noch Einzelgespräche des Landesbetriebs Straßen NRW mit einzelnen Anliegern geben“, teilte Matthias Richter im Gespräch mit der Münsterland Zeitung am Dienstagabend mit. Bürgermeister Christian Vedder habe verdeutlicht, dass die Gemeinde Südlohn prüfen wolle, ob der Wall zum Hämingskamp hin optimiert werden könne. Nach gesetzlicher Grundlage ist der Landesbetrieb als Vorhabenträgerdes Baus der Umgehung nicht für den Schutz des Hämingskamps zuständig. Auch heute werden – ganztägig – die grundstücksbezogenen Einwendungen Privater erörtert. Der Termin ist nicht öffentlich.

  • Weitere Infos zur Planung im Internet
  • www.brms.nrw.de
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