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Leib und Seele verwöhnt

Oeding Aromatische Düfte delikater Suppen und Soßen ziehen in die Nase, karibische Klänge schallen durch den Raum. Kulinarischer Gaumenschmaus und musikalischer Hörgenuss - wo kommt das schon zusammen? Die Antwort: Am Vorweihnachtstag in der Jakobi-Halle mit dem Spielmannszug Oeding.

26.12.2007

Leib und Seele verwöhnt

<p>Die musikalischen Leiter Silke Hayk und Helmut Osterholt wurden für ihre Ausbildungsarbeit geehrt. Kempkes</p>

Der wagte mit seinem Vereinswirt Manfred Nagel ein innovatives Experiment: eine Kombination aus Konzert mit anschließendem Weihnachts-Büfett unter dem Motto "Harmonie, Melodie und Rhythmus". "Das ist wohl in der Region etwas völlig Neuartiges", stellte Frank Bischop, Vereinsvorsitzender, vor. "Gute Idee!", dachten sich vorher auch über 250 Interessierte und waren gekommen.

Karten ausverkauft

Das bedeutete einen Kartenausverkauf, womit das Konzept schon einmal aufging. "Ich hoffe, Sie sind nicht nur wegen des Essens gekommen?", fragte auch Moderator Werner Tecker anfangs vorsichtig. Für die Vorjahressieger des Grenzlandpokals völlig unbegründete Sorgen. Schon das Vorprogramm des Schülerspielmannszuges versprach ein musikalisches Festtagsmenü und eine frühzeitige Bescherung. Unter dem Dirigat von Silke Hayk ging es mit dem "Rekorder Rock" auch gut los. Aber das Highlight war der "Kokonut Song", der den Arbeitsalltag auf einer karibischen Insel versüßen soll. Ein Thema, das auch dem Seniorenzug gefiel. Mit "Perlen der Karibik" und der Ansage "Man darf gespannt sein. Bitte anschnallen... Jetzt geht's ab!" schraubte Werner Tecker die Erwartungen an die Perle im Hauptprogramm hoch. Das glänzende Spiel mit lateinamerikanischen Rhythmen und die überschäumende Lebensfreude der Karibik schien sich dann förmlich auf die Spielleute zu übertragen. Ausgestattet mit Strohhut und Hawaiikette gelang ein herrliches Medley karibischer Lieder und Tänze wie Samba, Rumba und Cha-Cha. Höhepunkt war die Solo-Einlage der Schlagzeuggruppe, wo jeder sich einmal von den Fesseln des Notenblattes lösen und frei improvisieren durfte. Vertraute Klassiker

Musikalisch angeleitet von Helmut Osterholt reichte das Repertoire zuvor von eher traditionellen Märschen bis hin zu modernen Kompositionen. Schließlich gab es auch vertraute Klassiker wie "Kein schöner Land" für Freunde der volkstümlichen Musik. Dann sah sich plötzlich jeder auf einem Piratenschiff auf der wilden Ostsee. Und "Kap Arkona" versprach buchstäblich ein Trommelfeuer. Die entfesselte Natur- und Menschengewalt setzte der Zug hervorragend mit einem präzisen Spiel auf den Punkt um. Die abschließende Festeinstimmung "Weihnachten in den Bergen" machte nicht nur Laune auf eine Zugabe, sondern auch hungrig. Wie gut, dass für Leib und Seele gesorgt war. Experiment gelungen, Wiederholung erwünscht. Tobias Kempkes

Leib und Seele verwöhnt

<p>Am Schluss des Konzerts wurde es dank des Schülerspielmannszugs mit Kerzenlicht zum baldigen Weihnachtsfest besinnlich. Dazu spielte der Spielmannszug Oeding ein Weihnachtsliedermedley. Kempkes</p>

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