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Liebe zum Pferd verbindet

OEDING/SÜDLOHN Ein "Meilenstein" war dieser Geburtstag, denn er hatte es in sich: So hat der Reit- und Fahrverein Südlohn-Oeding am Samstagabend sein 50-jähriges Gründungsjubiläum gefeiert und gleichzeitig seine neue Reithalle einsegnen lassen.

14.10.2007

Es war im Sommer 1957, "als mehrere Landwirte nur zwölf Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg" aus Liebe zum Pferdesport den Grundstein dazu legten.

Wer Jürgen Petershagen, dem Ersten Vorsitzenden des RV, zur Festeröffnung in der großen Reithalle genau zuhörte, der könnte Gänsehaut bekommen haben - und das nicht wegen der kühlen Herbstwitterung.

Neben vielen geladenen Gästen ließen es sich Gründungsmitglieder wie Tonius Mensinck und Werner Hying nicht nehmen, die weitere Expansion zu bestaunen. So war der Höhepunkt des Abends die Einweihung der neuen Reithalle vor dem Turnierplatz, die Pater Josef Thesing und Pater Benni vornahmen.

Brücke geschlagen

Die Festredner warfen zuvor einen Blick zurück aber auch nach vorn: "Hier liegt das Glück der Erde wirklich auf dem Rücken der Pferde", befand Moderatorin Karin-Otto Höper und betonte die ehrenamtliche Arbeit des Vereins und die verbindende Gemeinschaft: "Gemeinsam aktiv, grenzenlose Vereinsarbeit, eine tolle Arbeit." Die stellvertretende Bürgermeisterin Annette Bonse-Geuking lobte die verbindende Funktion für die Gemeindeteile Südlohn und Oeding. "Sie haben weitsichtig gehandelt und Geschichte geschrieben, als sie die Gemeindemitte als Standort wählten."

Hans-Georg Zurhausen überbrachte als oberster Repräsentant des Kreisreiterverbandes und des Kreissportbundes seine Glückwünsche und verlieh Urkunden als Anerkennung für deren Leistungen an die Vereinsmitglieder, insbesondere an Bernhard Wigger.

Für den festlichen Rahmen sorgten die zünftige Musik der "Senioren-Kapelle Legden-Holtwick" und die umfangreichen, liebevoll gemachten (Licht-)Bildpräsentation auf Lein- und Stellwänden, die das pulsierende Vereinsleben dokumentieren. Aber auch durch Vorführungen konnten sich die Gäste einen Eindruck von der traditionell guten Nachwuchsarbeit und hohen Leistungsfähigkeit der Jugendabteilung verschaffen:

So ließ der selbst einstudierte Formationsritt (Quadrille) der Kleinsten (acht bis 14 Jahre) in der neuen Reithalle, aber auch die Akrobatik der Voltigiergruppe II auf dem Holzpferd und bei Schwarzlicht das Fachpublikum staunen. tke

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