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Neil-Young-Film gemeinsam im Kino sehen

12.08.2008

Neil-Young-Film gemeinsam   im Kino sehen

<p>Neil Young ging auf Tour, die filmisch dokumentiert wurde.</p>

Südlohn "Ein wohlklingender Protestschrei gegen den Irak-Krieg von einer der größten Rockbands" - so beurteilte die Zeitung "The Hollywood Reporter" den Film "CSNY / Déjà-Vu"- eine Dokumentation der ausgedehnten "Freedom to Speech"- Tour, die Neil Young und seine Sangesfreunde David Crosby, Stephen Stills und Graham Nash im Jahr 2006 unternommen haben.

Der Neil-Young-Fanclub mit Sitz in Südlohn lädt ein, den am 10. Juli in deutschen Kinos angelaufenen Film gemeinsam zu erleben: In Zusammenarbeit mit den Lichtspielhäusern Karl Hövel zeigt der Fanclub "CSNY / Déjà-Vu" am Mittwoch, 20. August, um 20 Uhr im Cinema Coesfeld, Holtwicker Straße 2. Die Südlohner Fans bieten einen kostenlosen Bustransfer mit dem "Magic Bus", der um 18.30 Uhr ab Gasthaus Nagel in Südlohn startet. Aber jeder, der selbst anreisen möchte, ist auch zum gemeinsamen Erlebnis in Coesfeld willkommen, betont Fanclub-Präsident Hansi Terhechte. Die Dortmunder Band "Black Rust" begleitet die Besucher vor und nach dem Film musikalisch.

Als Reaktion auf den US-Einmarsch im Irak nahm Neil Young 2006 sein Album "Living With War" auf. Kurz darauf ging er mit seinen alten Bandkollegen David Crosby, Stephen Stills und Graham Nash als CSNY wieder auf Tour. Schon in den 60ern spielten sie gegen Vietnam, und bei ihren Auftritten mit alten und neuen Songs in den USA bleiben sie der pazifistischen Botschaft treu. Das Publikum reagiert darauf bisweilen mit drastischen Hassausbrüchen. Dies hält die Filmdokumentation fest.

Keine Zwischentöne

Mit dem seinerzeit aktuellen Album "Living With War" im Gepäck setzte Neil Young bewusst auf Konfrontationskurs mit George W. Bush. Es wird viel gebuht in der unter Neil Youngs Regie entstandenen Dokumentation über eine Tour und die Stimmung im Land. Das zeigt sich inzwischen tief gespalten. Die einen sind für die musikalische Aufklärungsarbeit, die anderen dagegen. Zwischentöne gibt es nicht.

Begleitet wird die Band von Mike Cerre, dem berühmten Kriegsberichterstatter. Er schlägt sich tapfer an der Heimatfront zwischen Bush-Befürwortern und Bush-Gegnern, die es noch beim verbalen Sperrfeuer belassen. ewa/kph

www.neilyoungfanclub.de

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