Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Viel Lob für den Weihnachtsmarkt

An der Kirche

Gerade haben die Stände beschaulichen Weihnachtsmarktes rund um die Kirche geöffnet, sind auch schon die ersten Besucher da. Auch Ines Bone-Winkel ist mit ihren Söhnen gekommen. Obwohl er nicht sehr groß ist, ist der heimische Weihnachtsmarkt für die Südlohnerin eine besondere Veranstaltung.

SÜDLOHN

, 28.11.2014

Jedes Jahr komme sie dorthin, um die Weihnachtsstimmung zu genießen. Wie die junge Mutter, mögen viele der Besucher die gemütliche Atmosphäre, die sie gut auf die Adventszeit einstimmt. Am Nachmittag sind es hauptsächlich junge Mütter mit ihren Kindern und Senioren, die an den Ständen stöbern, hier und da auch etwas kaufen. 35 Stände gibt es nach Aussage von Matthias Lüke vom Verein für Marketing und Tourismus in Südlohn, Somit. Er war maßgeblich an der Organisation des Weihnachtsmarktes verantwortlich. Nach der offiziellen Eröffnung hat er zusammen mit weiteren Organisatoren einen ersten Rundgang gemacht. Er ist zufrieden damit, wie die vielen Vereine und Verbände, vereinzelt auch gewerblichen Anbieter, sich und ihre Waren präsentieren. Gebäck und heiße Getränke legen den Duft von Advent in die Luft. Lämpchen und Kerzen lassen den weihnachtlichen Lichterglanz erstrahlen. Aus Posaune und Trompete erklingen besinnliche Töne. Dazwischen präsentieren Vereine ihre Aktionen, verkaufen Waren für den guten Zweck. Die Stände mit den Dekorationsartikeln gefallen auch Ines Bone-Winkel besonders gut: „Ich finde die die Deko toll, alles, was weihnachtlich ist.“ Vielleicht kauft sie auch etwas, denn Hilfsprojekte unterstütze sie gerne.

Damit viel Geld für die Projekten zusammen kommt, haben die Vereine sich wochenlang auf den Weihnachtsmarkt vorbereitet. „Da steckt viel Arbeit drin“, sagt Annette Frieling von der Weihnachtswerkstatt aus dem Achternhook. Sieben Frauen haben seit September Dekorationsartikel gebastelt – zuerst einmal wöchentlich, im November zwei Mal pro Woche. Das taten sie überzeugt davon, dass sich ihr Einsatz lohnt. „Wir sind immer sehr zufrieden mit dem Weihnachtsmarkt“, sagt Frieling. Für gewerbliche Anbieter ist ein Stand auf dem Weihnachtsmarkt wenig rentabel. Ihnen geht es um die Präsenz. „Als Südlohner möchte man dabei sein“, sagt Achim Schneider, der mit seiner Partnerin Birgit Waterkamp einen Stand mit Dekorationsartikeln betreibt.

Je später es wird, desto mehr Menschen bleiben auch an ihrem Stand stehen. Der Weihnachtsmarkt füllt sich. Es geht auf die Dämmerung zu. Und Ines Bone-Winkel und ihre Söhne haben sich genug Dekoartikel angesehen. Jetzt ist Zeit für den kulinarischen Teil ihres Weihnachtsmarktbesuchs: „Erst Deko gucken, dann Waffeln essen“, beschreibt die Mutter den für sie typischen Ablauf eines solchen Bummels.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt