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Voller Einsatz für das Zusammenwachsen

11.08.2008

Voller Einsatz für das Zusammenwachsen

<p>Josef Hoeper. Archiv</p>

Südlohn Sie haben Arbeitsplätze geschaffen oder in der Politik viel für ihren Heimatort bewegt, haben sich für ihre werktätigen Mitmenschen eingesetzt, die Weichen für die kommunale Entwicklung gestellt oder sich um die Sorgen und Nöte aller gekümmert - die Rede ist von den Ehrenbürgern, die es in der Geschichte von Südlohn und Oeding gibt. In einer kleinen Serie stellt die Münsterland Zeitung die fünf Persönlichkeiten vor, denen dieser Titel zuteil geworden ist.

Josef Hoeper war der erste Ehrenbürger der vereinigten Gemeinde Südlohn-Oeding: Am 16. April 1975 wurde dem seinerzeit amtierenden Bürgermeister auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderates in einer Feierstunde im festlich geschmückten Rathaussaal die Ehrenbürgerrechte verliehen. Die besonderen Verdienste, die sich Hoeper hier erwarb, nennt der Ehrenbürgerbrief: "Sie haben sich besonders für den freiwilligen Zusammenschluss der früheren Gemeinden Südlohn und Oeding eingesetzt. Als erster Bürgermeister dieser Gemeinde bemühten Sie sich stets um das Zusammenwachsen beider Ortsteile zu einer Einheitsgemeinde; vor allem auch innerhalb der bestehenden Vereine und Verbände." In Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung sei es Hoeper gelungen, den Wohn- und Freizeitwert der Gemeinde wesentlich zu verbessern. Neue Wohnbau- und Industriegebiete, das Rathaus und die Schulen, Sportstätten, Grün- und Parkanlagen und sonstige gemeindliche Einrichtungen zeugten davon, heißt es weiter.

Von 1929 bis 1934 war Josef Hoeper Gemeindevertreter von Oeding, von 1961 bis 1969 stellvertretender und ab 1969 Bürgermeister von Oeding. Im Jahr 1969 wurde er zum Bürgermeister der neuen Gemeinde Südlohn gewählt. Darüber hinaus war er von 1961 bis zur Auflösung des Amtes Stadtlohn am 30. Juni 1969 Amtsvertreter des Amtes Stadtlohn und gleichzeitig stellvertretender Amtsbürgermeister. Hoeper war nicht nur Kommunalpolitiker sondern unter anderem auch viele Jahre Mitglied im Krankenhauskuratorium und jahrzehntelang Präsident des Jakobi-Schützenvereins - so wurde ihm im Jahr 1971 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Kurz vor der Vollendung seines 89. Lebensjahrs starb Hoeper nach kurzer Krankheit im Jahr 1987.

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