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Süssmuth bekämpft Kriminalität

DÜSSELDORF Die frühere Bundesjugendministerin Rita Süssmuth (CDU) soll helfen, die Kriminalität in Nordrhein-Westfalen einzudämmen. Ab sofort leitet sie dazu einen Rat, den bislang kaum jemand beachtet hat.

Süssmuth bekämpft Kriminalität

Rita Süssmuth soll helfen, die Kriminalität in NRW zu bekämpfen.

Die CDU-Politikerin übernahm am Montag den Vorsitz des neu strukturierten Landespräventionsrats. Das Gremium aus staatlichen und nicht-staatlichen Vertretern soll Gegenstrategien zu Kriminalitätsphänomenen entwickeln und die Landesregierung beraten. Gute Beispiele müssten bekannter gemacht und in andere Städte und Gemeinden getragen werden, sagte NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) in Düsseldorf. Dem 2002 eingerichteten Rat habe es an Öffentlichkeitsarbeit und Schlagkraft gemangelt.

Süssmuth will vor allem ihre langjährigen Erfahrungen mit der Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen und in der Integrationsarbeit einbringen. „Integration ist möglich“, unterstrich die ehemalige Bundestagspräsidentin. In dem neu strukturierten Präventionsrat soll die Zusammenarbeit aller Ministerien im Kampf gegen Kriminalität besser vernetzt werden. So werde sich etwa das Innenministerium mit einer Arbeitsgruppe zum Thema Gewalt und Sport beteiligen, erläuterte Müller-Piepenkötter.

Der aus 27 Mitgliedern zusammengesetzte Präventionsrat erhält 200.000 Euro jährlich für seine Arbeit. Mit am Tisch sitzen neben zwölf Mitarbeitern der Ministerien unter anderem Schulleiter, Gewerkschafter sowie Repräsentanten der Kirchen, der Wohnungswirtschaft und der Migrantenvertretungen.

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