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Synode sagt ja zur Reform

WITTEN Die gemeinsame Verwaltung der evangelischen Kirchenkreise Hagen und Schwelm soll mit der des Kirchenkreises Hattingen-Witten räumlich zusammengelegt werden.

von Von Lars Kockskämper

, 03.12.2007
Synode sagt ja zur Reform

Die Synodalen des Kirchenkreises Hattinegn/Witten beschlossen die Zusammenlegung ihrer Verwaltung mit der der Kirchenkreise Hagen und Schwelm.

 Dabei sollen die Kirchenkreise aber selbstständig bleiben. Gleichzeitig vollziehen auch die synodalen Dienste diese Veränderung: Auch sie sollen an einem Standort zusammengefasst werden. Die Zusammenlegungen sollen zum  August 2008 erfolgen. Die Ev. Erwachsenenbildung sowie das Frauen- und Schulreferat werden gemeinsam den „Fachbereich Erziehung und Bildung“ bilden. Die Jugendreferate sollen aber aufgrund ihrer starken Vernetzung mit den Ortsgemeinden an ihren Standorten in den Kirchenkreisen bleiben.

Auch die Kindergartenfachberatung bleibt vorerst in Witten. Bereits 2004 waren die Diakonischen Werke der Kirchenkreise zum neuen Diakonischen Werk Ennepe-Ruhr/Hagen zusammengefasst worden.

Das war der Vorreiter für die nun folgenden Zusammenschlüsse. „Wir achten schon gar nicht mehr darauf, aus welchem Kirchenkreis die Vertreter im Vorstand kommen“, berichtete Superintendent Ingo Neserke von den positiven Erfahrungen.

Die Beschlüsse leitete er mit einem Bibelwort ein: „Der Prediger weiß, dass eine Schnur mit drei Strängen besser hält als eine mit nur einem Strang.“ Für Neserke waren diese Stränge die Ebenen, auf denen die Kirchenkreise in Zukunft zusammenarbeiten wollen: Diakonie, Verwaltung und synodale Dienste.

„Diese Zusammenarbeit macht einfach Sinn und ist nicht nur den zurückgehenden Finanzmitteln geschuldet“, stellte Neserke klar. Ziel der Zusammenführungen solle es sein, gemeinsam Qualität zu steigern und finanzielle Ressourcen besser zu nutzen.

Keine Vorentscheidung

Dieses Zusammengehen sei aber noch keine Vorabentscheidung für eine eventuelle Fusion der Kirchenkreise.

Betriebsbedingte Kündigungen wird es durch die aktuellen Beschlüsse nicht geben. Durch das reguläre Ausscheiden von Mitarbeitern soll der Stellenbestand aber am Ende um vier auf 38 Vollzeitstellen im neuen Kreiskirchenamt sinken.

Dass die Beschlussvorlagen mit einer Ausnahme einstimmig angenommen wurden, freute den Superintendenten Ingo Neserke besonders.