Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Syrien-Konferenz: Gibt Deutschland künftig weniger Geld?

Brüssel.

Zum Beginn der Brüsseler Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs hat Entwicklungsminister Gerd Müller vor einer Reduzierung der deutschen Unterstützung gewarnt. Nach der jetzigen Planung von Finanzminister Olaf Scholz für den Haushalt 2018 sei er gezwungen, die Hilfen für die Krisenregion gegenüber dem Vorjahr um 400 Millionen Euro zu kürzen. Sein Ministerium werde lediglich 744 Millionen Euro zusagen können. Das hätte „dramatische Auswirkungen“, sagte Müller. Deutschland war zuletzt mit Abstand der größte Geldgeber für die Region.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Iran-Streit: Maas bei Treffen mit Trump-Berater unnachgiebig

Washington. Im Streit zwischen der EU und den USA um das iranische Atomabkommen hat sich Bundesaußenminister Heiko Maas bei seinem Antrittsbesuch in Washington unnachgiebig gezeigt. Bei einem Treffen mit dem Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, untermauerte Maas den festen Willen der Europäer, an dem Abkommen festzuhalten. Man wolle keine Verbreitung von Nuklearwaffen in der erweiterten Nachbarschaft und daran habe sich nichts geändert, sagte Maas. Mit den beiden anderen europäischen Vertragsparteien Frankreich und Großbritannien sei er sich in der Sache einig.mehr...

Schlaglichter

Studie: Gesundheitssysteme verbessern sich

Washington. Das deutsche Gesundheitssystem hat sich einer großen Studie zufolge zwischen 2000 und 2016 verbessert. Deutschland sei aber nicht in der Spitzengruppe aller Länder, schreiben die Forscher. Sie gaben Deutschland für 2016 mit Blick auf die Qualität und den Zugang zum Gesundheitssystem 92 von 100 Punkten. Deutschland liegt damit weltweit auf Platz 18. Ganz oben auf der Rangliste stehen Island, Norwegen und die Niederlande. Am Ende der Tabelle finden sich vor allem afrikanische Staaten.mehr...

Schlaglichter

Eurokurs gibt etwas nach

Frankfurt/Main. Der Kurs des Euro ist leicht gesunken. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1765 US-Dollar gehandelt hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1794 Dollar festgesetzt. Nach wie vor bleibt die Regierungsbildung in Italien ein wichtiges Thema am Devisenmarkt und belastet den Euro. Im weiteren Tagesverlauf stehen außerdem erste wichtige Konjunkturdaten in dieser Woche auf dem Programm und dürften stärker in den Fokus der Anleger rücken. Außerdem könnte am Abend das Protokoll der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed für Impulse sorgen.mehr...

Schlaglichter

Ölpreise geben nach

Frankfurt. Die Ölpreise haben ihren Höhenflug heute vorerst nicht fortgesetzt. Am Morgen ging es mit den Notierungen nach unten. Ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juli kostete zuletzt 79,02 US-Dollar. Das waren 55 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate fiel um 32 Cent auf 71,88 Dollar. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung, nachdem der US-Ölpreis am Vortag noch bei 72,83 Dollar den höchsten Stand seit November 2014 erreicht hatte. Den Preisrückgang erklären Händler auch mit einem stärkeren US-Dollar.mehr...

Schlaglichter

Israels Luftwaffe bombardiert Tunnel und Ziele in Gaza

Tel Aviv. Israels Luftwaffe hat in der Nacht mehrere Ziele im Gazastreifen bombardiert. Es seien ein Tunnel der im Gazastreifen herrschenden Hamas sowie zwei Ziele der Marine angegriffen worden, teilte die Armee bei Twitter mit. Es handele sich um die Reaktion auf einen Angriff von Palästinensern auf einen israelischen Militärposten am Vortag. Mehrere Männer hatten die Gaza-Grenze überquert; nach Medienberichten setzten sie ein Scharfschützen-Versteck in Brand. Seit dem 30. März waren bei Massenprotesten an der Gaza-Grenze rund 120 Palästinenser getötet worden.mehr...

Schlaglichter

Kritik an Zuckerbergs Auftritt in Brüssel

Brüssel. Facebook-Chef Mark Zuckerberg konnte bei seiner Anhörung im Europaparlament fast allen unangenehmen Fragen problemlos ausweichen. Das Format des Treffens, bei dem alle Fragen gesammelt am Ende beantwortet werden sollten, ermöglichte es dem Tech-Milliardär, eher allgemein auf Kritik zu reagieren. „Das war zu kurz, das war zu flach, das war nicht substanziell genug“, sagte der Fraktionschef der europäischen Sozialdemokraten, Udo Bullmann. „Er war nicht sehr überzeugend und hat nicht auf all unsere Fragen geantwortet“, schrieb der Fraktionschef der konservativen EVP, Manfred Weber, auf Twitter.mehr...