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Alle Artikel zum Thema: Syrien

Syrien

Damaskus. Sowohl die USA als auch Regierungsanhänger kämpfen im Osten Syriens gegen den IS. Gleichzeitig stehen sie in Konkurrenz zueinander. Wer ist dort für einen Luftangriff mit vielen Opfern verantwortlich?mehr...

Den Haag. Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hat erneut den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien bestätigt. Südlich der Stadt Al-Lataminah in der Provinz Hama sei am 24. März 2017 höchstwahrscheinlich das Nervengas Sarin eingesetzt worden. Einen Tag später sei beim Krankenhaus der Stadt auch das giftige Chlorgas als Waffe verwendet worden. Experten der OPCW hatten dies auf der Grundlage von Zeugenaussagen, Gewebe- und Bodenproben herausgefunden. Die OPCW stellt nicht fest, wer für den Einsatz der verbotenen Chemiewaffen verantwortlich war. Dazu hat sie kein Mandat.mehr...

Düsseldorf. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat einen über die Balkanroute nach Deutschland eingereisten Syrer als IS-Terroristen zu sieben Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sprach den Mann schuldig. Saleh A. hatte sich in Paris 2016 der Polizei gestellt und behauptet, von der IS-Führung den Auftrag für einen verheerenden islamistischen Terroranschlag in Düsseldorf erhalten zu haben. Dies hatte für erhebliches Aufsehen gesorgt.mehr...

Düsseldorf. Im Prozess um einen angeblich geplanten islamistischen Terroranschlag in Düsseldorf soll heute das Urteil verkündet werden. Die Bundesanwaltschaft hat achteinhalb Jahre Haft für den angeklagten mutmaßlichen IS-Terroristen gefordert. Zwar sei der Anschlagsplan für Düsseldorf eine Erfindung des Syrers gewesen. Der habe aber als IS-Terrorist im Bürgerkrieg in Syrien gekämpft und einen Scharfschützen der syrischen Armee erschossen.mehr...

Düsseldorf. Im Prozess um ein angeblich geplantes Blutbad in der Düsseldorfer Altstadt hat die Bundesanwaltschaft achteinhalb Jahre Haft gefordert. Zwar sei der geplante „Anschlag ungeheuren Ausmaßes“ in Düsseldorf eine erfundene Geschichte des Angeklagten gewesen, der Syrer habe aber als IS-Terrorist im Bürgerkrieg in Syrien gekämpft, Kriegswaffen benutzt und einen Scharfschützen der syrischen Armee erschossen. Zwei weitere Mitangeklagte waren von ihm zu Unrecht belastet und bereits vor Monaten freigesprochen worden, nachdem er sein Geständnis widerrufen hatte.mehr...

Damaskus. Kampfflugzeuge bombardieren ein Dorf in der syrischen Provinz Idlib und töten zahlreiche Menschen, darunter auch Kinder. Die Region ist eine der letzten, die noch von Aufständischen kontrolliert wird.mehr...

Tel Aviv. Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet hat nach eigenen Angaben einen Anschlag auf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verhindert. Ein arabischer Israeli aus Ost-Jerusalem sei verhaftet worden, heißt es. Der Mann habe seine Anweisungen von einer weiteren Person in Syrien erhalten, die Anschläge unter anderem auf Netanjahu und Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat geplant habe. Die Untersuchung habe ergeben, dass der Verdächtige angefangen habe, Informationen über seine Ziele zu sammeln, teilte der Schin Bet mit.mehr...

Damaskus. Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat den US-Verbündeten in Syrien mit Angriffen gedroht. Die erste Option im Umgang mit den Syrischen Demokratischen Kräften seien Verhandlungen, sagte Assad in einem Interview. Sollte ein friedliches Zusammenleben aller Syrer aber nicht möglich sein, „dann werden wir alle diese Gebiete (der SDF) mit Gewalt befreien“. Die SDF werden von der Kurdenmiliz YPG dominiert und kontrollieren große Gebiete. Sie sind in dem Bürgerkriegsland der wichtigste Verbündete der US-geführten internationalen Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat.mehr...

Berlin. Seit 2011 herrscht Krieg in Syrien. Zwei neue Werke syrischer Autoren legen Zeugnis ab über den Alptraum eines Landes. Khaled Kalifa und Rasha Abbas haben mit der Deutschen Presse-Agentur über das Schreiben im Bürgerkrieg gesprochen.mehr...

Genf. Syrien steht unter Verdacht, mehrfach Giftgas gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt zu haben. Jetzt übernimmt das Land den Vorsitz in einer Abrüstungskonferenz. Protest formiert sich.mehr...

Damaskus. Seit Monaten bombardiert Israel immer wieder Ziele im Bürgerkriegsland Syrien. Die Angriffe richten sich vor allem gegen Truppen, die von Teheran unterstützt werden.mehr...

Damaskus. Bei dem Luftangriff der US-geführten internationalen Koalition im Osten Syriens sind Aktivisten zufolge mindestens zwölf regierungstreue Kämpfer getötet worden. Dabei handele es sich um Angehörige ausländischer Milizen, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Jets hätten Ziele in einem Wüstengebiet nahe der Grenze zum Irak angegriffen. Aus regierungsnahen Quellen hatte es zuvor geheißen, Flugzeuge hätten zwei Stützpunkte angegriffen, die von iranischen Revolutionsgarden kontrolliert werden.mehr...

Damaskus. Bei dem Luftangriff der US-geführten internationalen Koalition im Osten Syriens sind Aktivisten zufolge mindestens zwölf regierungstreue Kämpfer getötet worden.mehr...

Damaskus. Nach jahrelangen Kämpfen soll die syrische Regierung die volle Kontrolle über alle Vororte der Hauptstadt Damaskus zurückerlangt haben. Mit dem Abzug der letzten Mitglieder der Terrormiliz IS aus einem Viertel im Süden von Damaskus kontrolliere die Regierung erstmals seit sechs Jahren wieder die gesamte Hauptstadt und deren Umgebung, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Vorausgegangen war eine Übereinkunft mit den Dschihadisten, die freies Geleit bekamen.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung hat inzwischen Kenntnis von mehr als 1000 Islamisten, die zur Unterstützung einer Terrororganisation in Richtung Syrien und Irak ausgereist sind. Über die Hälfte von ihnen hat nach Angaben der Sicherheitsbehörden die deutsche Staatsangehörigkeit. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion hervor, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt. Die Zahl der Ausreisen in die umkämpften Gebiete ist damit weiter gestiegen, jedoch deutlich langsamer als noch vor zwei Jahren.mehr...

Sotschi. Russland sollte aus Sicht der Bundesregierung seinen Einfluss geltend machen, um eine Enteignung der Flüchtlinge aus Syrien zu verhindern. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach den russischen Präsidenten Wladimir Putin bei einem Gespräch in Sotschi auf ein Dekret an. Es sieht vor, dass Syrer, die sich nicht binnen weniger Wochen an ihrem Heimatort melden, ihr Wohneigentum verlieren. „Das wäre eine große Barriere für eine Rückkehr“, sagte Merkel - auch mit Blick auf syrische Flüchtlinge in Deutschland.mehr...

Schlaglichter

18.05.2018

Merkel zu Treffen mit Putin abgereist

Berlin. Ein Jahr nach ihrem letzten Besuch in Russland ist Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Sotschi abgeflogen. Im Mittelpunkt des eintägigen Arbeitsbesuchs am Schwarzen Meer dürften der Krieg in Syrien und das von Trump aufgekündigte Atom-Abkommen mit dem Iran stehen. Deutschland und Russland wollen an dem Iran-Abkommen festhalten. Merkel will auch darauf dringen, die Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarungen für die Ostukraine voranzutreiben.mehr...

Sotschi. Der russische Präsident Wladimir Putin hat unangekündigt den syrischen Staatschef Baschar al-Assad in Sotschi am Schwarzen Meer empfangen. Dabei nannte Putin die jüngsten Rückeroberungen von Rebellengebieten durch Assads Regierungsarmee Erfolge im Kampf gegen den Terrorismus. „Es sind wichtige Schritte gemacht worden, um die gesetzmäßige Staatsmacht wiederherzustellen“, sagte Putin nach Angaben des Kremls weiter. Dies eröffne neue Chancen für eine politische Beendigung des Krieges. Ausländische Truppen sollten Syrien verlassen, forderte er.mehr...

Hannover. Einen Tag bevor Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Freitag bei Putin in Sotschi erwartet wird, hat dieser den syrischen Staatschef Baschar al-Assad empfangen.mehr...

Den Haag. Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen hat den wahrscheinlichen Einsatz von Chlorgas bei einem Angriff in Syrien im Februar bestätigt. Am 4. Februar sei mit hoher Wahrscheinlichkeit Chlorgas in Sarakib in der nordwestlichen Provinz Idlib eingesetzt worden, teilte die OPCW in Den Haag mit. Das habe die Untersuchung des eigenen Expertenteams ergeben. In zwei Zylindern seien Spuren von Chlorgas gefunden, heißt es in dem Bericht. Außerdem stützen sie sich auf Zeugenaussagen und Bodenproben. Die OPCW äußerte sich nicht zu dem Verantwortlichen des Angriffs. Dazu hat sie kein Mandat.mehr...

Washington/Tel Aviv. Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran ist gerade voll entbrannt, da droht Anfang der Woche die nächste Eskalationsstufe. Und wieder steckt ein Alleingang von US-Präsident Trump dahinter.mehr...

Tel Aviv/Damaskus/Washington. Es kam wie prophezeit: Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran fallen die Masken in Nahost. Eine Eskalation ist nicht mehr ausgeschlossen.mehr...

Berlin. Angesichts der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten hat der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen die EU zum Handeln aufgefordert. Diese sollte die Staaten aus der Region „schnellstmöglich zu einem Nahost-Gipfel einladen“, schlug er in der „Passauer Neuen Presse“ vor. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit Teheran hatte sich der Konflikt zwischen Israel und dem Iran erheblich verschärft. Die israelische Luftwaffe reagierte auf einen Raketenangriff aus Syrien auf die von Israel besetzten Golanhöhen mit massiven Attacken auf iranische Ziele in Syrien.mehr...

Tel Aviv. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran nährt die Eskalation zwischen Teheran und Jerusalem weltweite Sorgen vor einem Krieg in Nahost. Auf seit Wochen andauernde, Israel zugeschriebene Luftangriffe auf iranische Stellungen in Syrien reagierte der Iran unmittelbar nach der Bekanntgabe Donald Trumps. Die israelische Luftwaffe quittierte das ihrerseits mit massiven Attacken auf iranische Ziele in Syrien. Die US-Regierung macht Teheran für die drohende Eskalation verantwortlich und rief andere Länder auf, ihren Druck auf den Iran zu erhöhen.mehr...

Washington/Tel Aviv/Teheran. Kaum hat US-Präsident Trump den Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran verkündet, setzt es neue Sanktionen. Den Revolutionsgarden soll der Geldhahn zugedreht werden. Nach dem Schlagabtausch zwischen dem Iran und Israel warnt der UN-Chef vor einem Flächenbrand.mehr...

Teheran. Das iranische Außenministerium hat eine iranische Beteiligung an den Raketenangriffen auf israelische Armeeposten tags zuvor auf den Golanhöhen dementiert. Israel benutze „frei-erfundene und grundlose“ Unterstellungen, um Angriffe auf syrische Ziele zu rechtfertigen, sagte ein Außenamtssprecher. Er kritisiere auch die Reaktion der internationalen Gemeinschaft. Nach Darstellung Israels hatten iranische Einheiten in Syrien israelische Stellungen auf den Golanhöhen mit Raketen angegriffen. Israelische Kampfflugzeuge griffen daraufhin Stützpunkte iranischer Verbände in Syrien an.mehr...

Washington. Nur zwei Tage nach der einseitigen Aufkündigung des Atomdeals hat die US-Regierung erstmals neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. In Zusammenarbeit mit den Vereinigten Arabischen Emiraten solle die Geldversorgung der Revolutionsgarden unterbrochen werden, erklärte Finanzminister Steven Mnuchin. Die europäischen Unterzeichnerstaaten des Atomabkommens bemühten sich unterdessen weiter um Schadensbegrenzung und eine Rettung des Abkommens. US-Präsident Donald Trump hatte das Atomabkommen am Dienstag aufgekündigt.mehr...

New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat die Konfliktparteien im Nahen Osten zu einem sofortigen Ende der Feindseligkeiten aufgerufen und vor einem „neuen Flächenbrand“ in der Region gewarnt. Guterres habe die Berichte über die Angriffe auf den Golanhöhen und in Syrien mit größter Besorgnis verfolgt, sagte sein Sprecher. Iranische Einheiten in Syrien hatten israelische Stellungen auf den Golanhöhen angegriffen, israelische Kampfflugzeuge griffen daraufhin Stützpunkte iranischer Verbände in Syrien an.mehr...

Berlin. Außenminister Heiko Maas reist heute zu einem Treffen mit seinen Kollegen aus den drei baltischen Staaten nach Litauen. Zu den Hauptthemen wird die Nato-Truppenstationierung in Litauen, Lettland und Estland zählen. Die drei kleinen EU-Staaten fühlen sich durch den mächtigen Nachbarn Russland bedroht. Das Treffen findet nicht weit von der russischen Exklave Kaliningrad statt. Die russischen Streitkräfte hatten kürzlich die Stationierung von Iskander-Raketen in der Exklave bestätigt. Die atomar bestückbaren Flugkörper können Warschau, Berlin oder Kopenhagen erreichen.mehr...

London. Die britische Premierministerin Theresa May hat im bedrohlichen Konflikt zwischen Israel und dem Iran alle Seiten zur Besonnenheit aufgerufen. Der Iran dürfe keine weiteren Raketenangriffe auf israelische Truppen ausführen, sagte sie in einem Telefonat mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Israel habe das Recht, sich gegen Attacken zu wehren. Die israelische Luftwaffe hatte zuvor auf einen iranischen Raketenangriff aus Syrien mit massiven Attacken auf iranische Ziele in dem Bürgerkriegsland reagiert.mehr...

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel hat in einem Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani bekräftigt, wie auch Frankreich und Großbritannien an dem Atomabkommen mit dem Land festzuhalten. Dafür müsse aber auch die Regierung in Teheran ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen weiter erfüllen. Nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert redete Merkel am Nachmittag mit Ruhani. Die Kanzlerin sprach sich demnach dafür aus, im erweiterten Kreis beteiligter Staaten Gespräche mit dem Iran zu dessen ballistischem Raketenprogramm sowie zu seinen Regionalaktivitäten aufzunehmen.mehr...

Tel Aviv. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran eskaliert der Konflikt zwischen Teheran und Israel. Die israelische Luftwaffe reagierte auf einen iranischen Raketenangriff aus Syrien mit massiven Attacken auf iranische Ziele in Syrien. Dabei wurden nach israelischen Angaben fast alle dortigen Infrastrukturen des Irans getroffen. Dagegen sei keine der 20 von iranischen Streitkräften auf die Golanhöhen abgefeuerten Raketen auf von Israel kontrolliertem Gebiet eingeschlagen. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet von 23 getöteten Menschen in Syrien.mehr...

Moskau. Russland und Deutschland wollen sich gemeinsam für den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran einsetzen. „Es ist wichtig, dass alle Länder, die daran festhalten wollen, darüber Gespräche führen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas in Moskau. Russland halte trotz des Ausstiegs der USA an der Vereinbarung fest. Moskau wolle darüber auch mit Berlin in Kontakt bleiben. Maas äußerte Hoffnung, dass Russland eine Vermittlerrolle einnehmen kann. Man müsse sehen, „inwieweit die russische Regierung auf den Iran einwirken kann“.mehr...

Moskau. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Spannungen zwischen Israel und dem Iran als beunruhigend bezeichnet. „Alle Fragen müssen im Dialog gelöst werden“, sagte er bei einem Treffen mit Außenminister Heiko Maas in Moskau. Russland habe bei seinen Gesprächen mit dem Iran und Israel dazu aufgerufen, auf gegenseitige Provokationen zu verzichten. Israel hatte dem Iran vorgeworfen, in der Nacht von Syrien aus Militärposten auf den Golanhöhen mit Raketen angegriffen zu haben. Israels Luftwaffe attackierte daraufhin iranische Ziele in Syrien.mehr...

Tel Aviv/Damaskus. Zum ersten Mal hat der Iran nach Militärangaben israelische Ziele auf den Golanhöhen angegriffen. Israels Luftwaffe schlägt hart zurück. Der Waffengang kommt einen Tag nach dem US-Ausstieg aus dem Atomabkommen. Und ein neuer Alleingang Trumps steht kurz bevor.mehr...

Damaskus. Bei den israelischen Luftangriffen in Syrien sind Menschenrechtlern zufolge mindestens 23 Menschen getötet worden. Bei den Opfern der Bombardements in der Nacht habe es sich um fünf syrische Soldaten und 18 Kämpfer syrischer Verbündeter gehandelt, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die angegriffenen Ziele im Süden und Zentrum des Landes seien Stellungen der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah und der syrischen Armee. In einer von ihnen hätten sich auch iranische Kämpfer aufgehalten.mehr...

Kasan. Russland hat Israel und den Iran nach neuerlichem Raketenbeschuss zur Zurückhaltung und Deeskalation aufgerufen. Das sei alles sehr beunruhigend, sagte der russische Vizeaußenminister Michail Bogdanow in Kasan der Agentur Tass zufolge. Russland bemühe sich seit langem um eine Entspannung der Lage, sagte er. Israel hatte dem Iran vorgeworfen, in der Nacht von Syrien aus Militärposten auf den Golanhöhen mit Raketen angegriffen zu haben. Israels Luftwaffe attackierte daraufhin iranische Ziele in Syrien. Russland pflegt enge Kontakte zu beiden Seiten.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung in Berlin hat mit großer Sorge auf Berichte über iranische Raketenangriffe auf israelische Armeeposten reagiert. Die Angriffe seien eine schwere Provokation, die die Regierung auf das Schärfste verurteile, erklärte das Auswärtige Amt auf Twitter. Israel habe ein Recht auf Selbstverteidigung. Entscheidend sei jetzt, dass es nicht zu einer weiteren Eskalation komme, so das AA. Israel hatte dem Iran vorgeworfen, von Syrien aus Militärposten auf den Golanhöhen mit Raketen angegriffen zu haben. Israels Luftwaffe attackierte daraufhin iranische Ziele in Syrien.mehr...

Tel Aviv/Damaskus. Der Streit zwischen Israel und dem Iran heizt sich weiter auf. Nach Beschuss aus Syrien greift Israel in der Nacht iranische Ziele im Nachbarland an. Die Sorge vor einer größeren Konfrontation wächst.mehr...

Damaskus. Beim israelischen Angriff auf Syrien sind syrischen Angaben zufolge mehrere Ziele getroffen worden. Darunter seien Einheiten der Luftverteidigung, eine Radarstation und ein Munitionslager gewesen, meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf eine nicht näher genanten militärische Quelle. Syriens Luftabwehr schoss demnach Dutzende israelische Raketen ab. Die meisten hätten ihr Ziel nicht erreicht. Die israelische Armee hatte in der Nacht nach eigenen Angaben Dutzende iranische Militärziele in Syrien angegriffen.mehr...

Tel Aviv. Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben in der Nacht Dutzende iranische Militärziele in Syrien angegriffen. Der israelische Armeesprecher Jonathan Conricus sagte zudem, man habe in den vergangenen Monaten mehrere iranische Versuche abgewehrt, Israel anzugreifen. Der Angriff mit 20 Raketen auf israelische Militärposten auf den Golanhöhen seien der bisher schwerwiegendste Versuch der iranischen Quds-Brigaden, israelische Souveränität anzugreifen. Keine der auf die Golanhöhen abgefeuerten Raketen habe ihr Ziel getroffen. Mehrere seien von der israelischen Raketenabwehr abgefangen worden.mehr...

Moskau. Streitthemen zwischen Deutschland und Russland gibt es viele. Doch beim ersten Besuch von Bundesaußenminister Maas geht es auch darum, Spielräume für eine Annäherung zu finden.mehr...

Tel Aviv. Iranische Streitkräfte haben erstmals aus Syrien heraus direkt israelische Militärstellungen angegriffen. Nach Angaben der israelischen Armee wurden in der Nacht 20 Raketen auf israelische Militärposten auf den Golanhöhen abgefeuert. Ein Armeesprecher sagte, für den Angriff seien nach israelischen Informationen die Al-Quds-Brigaden verantwortlich, die Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden. Israels Armee habe reagiert. Beinahe zeitgleich berichtete die syrische Staatsagentur Sana von israelischen Angriffen auf Ziele in Syrien. Über mögliche Opfer wurde noch nichts bekannt.mehr...

Tel Aviv. Israel hat iranischen Streitkräften vorgeworfen, von Syrien aus israelische Militärposten auf den Golanhöhen mit Raketen angegriffen zu haben. Ein Militärsprecher sagte, für den Angriff seien nach israelischen Informationen die Al-Quds-Brigaden verantwortlich, die Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden. Beinahe zeitgleich berichtete die syrische Staatsagentur Sana in der Nacht von israelischen Angriffen auf Ziele in Syrien. Die Raketen seien von den Golanhöhen abgefeuert worden. Über eventuelle Opfer der Angriffe lagen noch keine Angaben vor.mehr...

Tel Aviv. Israel hat iranischen Streitkräften vorgeworfen, israelische Militärposten auf den Golanhöhen mit 20 Raketen angegriffen zu haben. Mehrere der von Syrien aus abgefeuerten Geschosse seien von der israelischen Raketenabwehr abgefangen worden, sagte ein Militärsprecher. Er sagte, für den Angriff seien nach israelischen Informationen die Al-Quds-Brigaden verantwortlich, die Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden. Es seien mehrere israelische Militärposten attackiert worden. Israels Armee habe reagiert. Es gebe keine Informationen zu israelischen Opfern.mehr...

Tel Aviv. Israel hat iranischen Streitkräften vorgeworfen, israelische Militärposten auf den Golanhöhen mit 20 Raketen angegriffen zu haben. Mehrere der von Syrien aus abgefeuerten Geschosse seien von der israelischen Raketenabwehr abgefangen worden, sagte Militärsprecher Jonathan Conricus in der Nacht.mehr...

Tel Aviv. Israel hat iranischen Streitkräften vorgeworfen, israelische Militärposten auf den Golanhöhen mit 20 Raketen angegriffen zu haben. Mehrere der von Syrien aus abgefeuerten Geschosse seien von der israelischen Raketenabwehr abgefangen worden, sagte Militärsprecher Jonathan Conricus in der Nacht zum Donnerstag.mehr...

Berlin. Außenminister Heiko Maas reist heute zu Gesprächen über das Atomabkommen mit dem Iran, den Syrien-Krieg und den Ukraine-Konflikt nach Moskau. Maas trifft dort den russischen Amtskollegen Sergej Lawrow. Neben den zahlreichen Differenzen zwischen den beiden Ländern wird es auch um eine Gemeinsamkeit gehen. Russland und Deutschland zählen zu den sechs Staaten, die das Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe ausgehandelt haben. Auch nach dem Ausstieg der USA wollen beide Länder möglichst an der Vereinbarung festhalten.mehr...

Moskau. Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran hat der russische Präsident Wladimir Putin zu einer Lösung des Konflikts aufgerufen. Im Gespräch mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte Putin, er wolle versuchen, dabei zu helfen. Israel sieht in der iranischen Militärpräsenz im Bürgerkriegsland Syrien eine Bedrohung seiner Sicherheit. Am Dienstagabend waren bei einem mutmaßlich israelischen Raketenangriff in Syrien Berichten zufolge unter anderem mehrere Iraner getötet worden.mehr...

Damaskus. Nach dem US-Ausstieg aus dem Iran-Abkommen hat Syrien nach eigenen Angaben einen israelischen Angriff abgewehrt. Es seien zwei Raketen abgeschossen worden, meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana Abend. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, es seien Explosionen zu hören gewesen. Die israelische Armee hatte zuletzt mehrfach Ziele in Syrien angegriffen. Beobachter nehmen an, dass sich die Angriffe gegen die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah richten. Sie wird vom Iran unterstützt und kämpft in Syrien an der Seite der Regierung.mehr...

Moskau. Syriens Regierung darf keine Chemiewaffen mehr besitzen. Trotzdem traf vor vier Wochen ein mutmaßlicher Giftgasangriff ihre Gegner. Zwei Wochen lang haben Experten nach Spuren des Verbrechens gesucht.mehr...

Berlin. Zehntausende Dokumente aus einem „geheimen Atomarchiv“ in Teheran beweisen aus Israels Sicht, dass der Iran gelogen hat und dass das Atomabkommen mit der islamischen Republik auf den Müllhaufen gehört. Doch wichtige Verbündete spielen nicht mit.mehr...

Berlin. Nach den Lügen-Vorwürfen Israels in Richtung Iran wegen eines früheren Atomwaffenprogramms sieht die Bundesregierung die Internationale Atomenergiebehörde IAEA am Zug. Israel müsse der Behörde schnellstmöglich Zugang zu ihren Informationen geben, sagte Außenminister Heiko Maas der „Bild“-Zeitung. Die IAEA könne klären, ob darin tatsächlich Hinweise auf einen Verstoß gegen das Atomabkommen stecken. Der britische Außenminister Boris Johnson sagte, die Anschuldigung Israels belege gerade die Notwendigkeit des Atomabkommens, weil es scharfe Kontrollen solcher Aktivitäten ermögliche.mehr...

Berlin. Nach den Vorwürfen Israels in Richtung Iran, weiter heimlich Atomwaffenpläne aufzubewahren, sieht die Bundesregierung die Internationale Atomenergiebehörde IAEA am Zuge. Die Behörde müsse schnellstmöglich Zugang zu den israelischen Informationen bekommen und klären, ob es darin tatsächlich Hinweise auf einen Verstoß gegen das Atomabkommen gibt, sagte Außenminister Heiko Maas der „Bild“-Zeitung. „Gerade weil wir einen iranischen Griff nach Atomwaffen nicht zulassen können, müssen die Kontrollmechanismen des Wiener Abkommens greifen und erhalten werden“, so der SPD-Politiker.mehr...

Tel Aviv/Teheran/Damaskus. Netanjahu verstärkt den Druck: Teheran lüge dreist und bewahre heimlich Pläne zum Atomwaffenbau auf, sagt er. Trump sieht sich damit zu „hundert Prozent“ bestätigt. Ist das Atomabkommen am Ende?mehr...

Berlin. Die Bundesregierung will die Kinder deutscher IS-Frauen nach Deutschland zurückholen und hier „deradikalisieren“ lassen. Das schreibt die „Bild am Sonntag“. Das Blatt beruft sich auf einen internen Bericht des Bundesinnenministeriums. Demnach sollen die Kinder nach ihrer Rückkehr von Angehörigen und sozialen Einrichtungen betreut werden. Mindestens 270 Frauen mit deutschem Pass und ihre Kinder hielten sich in den Kampfgebieten in Syrien oder im Irak auf. Rund die Hälfte der Kinder sei Geheimdiensterkenntnissen zufolge im Bürgerkriegsgebiet geboren, heißt es im Bericht weiter.mehr...

Stuttgart. Wann die Waffen in Syrien schweigen, vermag niemand zu sagen. Doch genau auf diesen Tag bereiten sich etliche junge Akademiker vor. Was Friedensnobelpreisträger Kofi Annan davon wohl halten würde?mehr...

Jerusalem. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu will am Abend überraschend eine Ansprache zum Thema Iran halten. Bei der Rede (19.00 MESZ) solle es um eine „entscheidende Entwicklung in der Frage des Atomabkommens mit dem Iran“ gehen, teilte Netanjahus Büro mit. Zuvor war Netanjahus Sicherheitskabinett in Tel Aviv zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengekommen, bei der es auch um das Thema ging. Israelische Medien berichten, Netanjahu wolle Geheimdienstinformationen vorlegen, die angeblich bewiesen, dass Teheran gegen das Atomabkommen von 2015 verstoßen habe.mehr...

Schlaglichter

30.04.2018

Angriffe in Syrien: Sorge vor Eskalation

Damaskus. Schwere Raketenangriffe in Syrien haben Sorge vor einem direkten militärischen Konflikt zwischen Israel und dem Iran geschürt. Bei den Attacken am späten Sonntagabend auf Militärziele in mehreren Teilen des Landes wurden der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge mindestens 26 Menschen getötet und 60 weitere verletzt. Verschiedene Staatsmedien äußerten die Vermutung, Israel stecke hinter den Angriffen und habe iranische Stellungen bombardieren wollen. Das israelische Militär kommentiert derartige Vorgänge grundsätzlich nicht.mehr...

Tel Aviv. Präsident Donald Trump muss in Kürze entscheiden, ob die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran aussteigen oder nicht. Nun hat Israels Regierungschef Netanjahu brisante Dokumente präsentiert.mehr...

Damaskus. Eine Serie von schweren Explosionen hat am Abend in Syrien mehrere Stützpunkte der Armee und iranischer Milizen erschüttert. Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden unter anderem ein Hauptquartier bei Hama sowie Stützpunkte nahe des Flughafens von Aleppo von Raketen getroffen. Wer die Raketen abgefeuert hat, ist unklar. Staatsmedien äußerten die Vermutung, Israel könnte hinter den Angriffen stecken. Erst Stunden zuvor hatte Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman erklärt, die Streitkräfte behielten sich weitere Einsätze in Syrien vor.mehr...

Damaskus. Heftige Explosionen haben in Syrien mehrere Stützpunkte der Armee und iranischer Milizen erschüttert. Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden unter anderem ein Hauptquartier westlich der Stadt Hama sowie Stützpunkte nahe des Flughafens von Aleppo von Raketen getroffen. Wer sie abgefeuert hat, ist noch unklar. Staatsmedien äußerten die Vermutung, Israel könnte hinter den Angriffen stecken. Das israelische Militär kommentiert derartige Vorgänge aber grundsätzlich nicht.mehr...

Damaskus. Heftige Explosionen haben am Abend in Syrien mehrere Stützpunkte der Armee und iranischer Milizen erschüttert. Nach Angaben der in Großbritannien ansässigen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden unter anderem das Hauptquartier der 47. Brigade westlich der Stadt Hama sowie Stützpunkte nahe des Flughafens von Aleppo von Raketen getroffen. Wer sie abgefeuert hat, ist unklar. Vor drei Wochen hatten Russland und Syrien Israel für Angriffe auf Stützpunkte nahe Homs mit mindestens 14 Toten verantwortlich gemacht.mehr...

Damaskus. Bei Luftangriffen und Artilleriebeschuss der syrischen Armee auf ein palästinensisches Flüchtlingslager bei Damaskus sind nach Angaben von Beobachtern mindestens 17 Zivilisten getötet worden. Helikopter hätten Fassbomben über dem Stadtteil Jarmuk, im Süden der Hauptstadt abgeworfen. Die Terrormiliz Islamischer Staat hatte bereits 2015 Teile des Gebietes unter ihre Kontrolle gebracht. In Jarmuk leben Flüchtlinge aus dem arabisch-israelischen Krieg 1948 und deren Nachkommen.mehr...

Berlin. Zwei deutsche IS-Frauen sind mit drei kleinen Kindern aus dem Nordirak nach Deutschland zurückgekehrt - und auf freiem Fuß. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Es handle sich um eine Deutsch-Türkin aus Hessen und eine Konvertitin aus Baden-Württemberg, die radikale Salafistinnen sein und sich der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen haben sollen. Gegen die Frauen liegen keine Haftbefehle vor. Sie seien daher bei der Ankunft nicht festgenommen worden. Zuletzt waren sie den Angaben zufolge in einem kurdischen Frauengefängnis in Erbil festgehalten worden.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung will gegen ein Dekret des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vorgehen, das auf eine faktische Enteignung syrischer Flüchtlinge hinauslaufen würde. Man sei „äußerst besorgt“ über das Dekret, sagte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer in Berlin.mehr...

Berlin. Mit Verärgerung hat die Bundesregierung einem Zeitungsbericht zufolge auf ein Dekret des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad reagiert, das auf eine faktische Enteignung syrischer Flüchtlinge hinauslaufen würde. Mit den Partnern in der EU wolle sie deshalb beraten, wie „wir diesem perfiden Vorhaben entgegentreten können“, zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ das Auswärtige Amt. Assad soll Anfang April ein Dekret unterzeichnet haben, das es der Regierung in Damaskus ermöglicht, neue Bebauungspläne zu erlassen.mehr...

Paris. Die Außenminister wichtiger westlicher und arabischer Staaten haben bei einem Treffen in Paris eine neue diplomatische Initiative zur Lösung des Syrien-Konflikts vorbereitet. Bundesaußenminister Heiko Maas nannte die Beratungen mit seinen Kollegen aus Frankreich, den USA, Großbritannien, Saudi-Arabien und Jordanien den „Startschuss“ für neue politische Bemühungen um eine Friedenslösung. Die Runde beauftragte Experten, konkrete inhaltliche Vorschläge für das weitere Vorgehen zu erarbeiten. Ein weiteres Treffen soll in Kürze stattfinden.mehr...

Berlin. Zwei deutsche IS-Frauen sind mit drei kleinen Kindern aus dem Nordirak nach Deutschland zurückgekehrt - und auf freiem Fuß. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Gegen die Frauen lagen dem Bericht zufolge keine Haftbefehle vor. Sie seien daher bei der Ankunft in Frankfurt am Main nicht festgenommen worden. Es handle sich um eine Deutsch-Türkin aus Hessen und eine Konvertitin aus Baden-Württemberg. Die beiden seien zuletzt in einem kurdischen Frauengefängnis in Erbil festgehalten worden.mehr...

Den Haag. Russland hat etwa 15 angebliche syrische Zeugen präsentiert, nach deren Angaben in Duma kein Giftgas eingesetzt worden sein soll. Es habe am 7. April keinen Angriff mit Chemiewaffen gegeben und auch keine Opfer, sagten übereinstimmend mehrere Männer in Den Haag. Mehrere Personen gaben an, dass sie als Ärzte in dem Krankenhaus in Duma arbeiteten. In einer gemeinsamen Erklärung hatten sich 18 westliche Staaten, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich und auch Deutschland, von dem Treffen distanziert und von einer „groben Propaganda-Übung“ gesprochen.mehr...

Den Haag. Der mutmaßliche Giftgasangriff im syrischen Duma schürt die Spannungen zwischen West und Ost. Die OPCW-Ermittler suchen nach Spuren. Doch Russland wartet das Ergebnis nicht ab.mehr...

Brüssel. Bei den Vereinten Nationen blickt man mit Sorge auf das schwache Ergebnis der Brüsseler Syrien-Konferenz. Kein anderes Land wollte auch nur annähernd so viel Geld für die Leidtragenden des Konfliktes zusagen wie Deutschland.mehr...

Brüssel. Der deutsche UN-Spitzendiplomat Achim Steiner hat das Ergebnis der Brüsseler Geberkonferenz für die Leidtragenden des Syrienkrieges als nur bedingt zufriedenstellend bezeichnet. Gerade in den Nachbarländern, die viele Bürgerkriegsflüchtlinge aufgenommen hätten, steige der Bedarf an Hilfe, sagte Steiner zu den gesunkenen Hilfszusagen. Bei der Syrien-Konferenz in Brüssel war gestern deutlich weniger Geld zusammengekommen als erwartet. Die Teilnehmer des Treffens sagten für 2018 nur 3,5 Milliarden Euro für die notleidende Zivilbevölkerung fest zu.mehr...

Brüssel. Syrien steht stellvertretend für die Unfähigkeit der Weltgemeinschaft, einen grausamen Krieg zu beenden. In Brüssel sollten nun zumindest neue Hilfen für die notleidende Bevölkerung organisiert werden. Doch selbst bei diesem Thema läuft es nicht rund.mehr...

Brüssel. Bei der internationalen Syrien-Geberkonferenz in Brüssel hat sich ein vergleichsweise schwaches Ergebnis abgezeichnet. Nach ersten Schätzungen seien Hilfszusagen in Höhe von 4,4 Milliarden US-Dollar für das laufende Jahr zu erwarten, sagte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock. Außenminister Heiko Maas sagte bei der Konferenz zu, dass Deutschland mindestens eine Milliarde Euro zur Verfügung stelle. Bei der Geberkonferenz 2017 hatten die Teilnehmer noch 6 Milliarden US-Dollar an Hilfszusagen abgegeben. Lowcock ging davon aus, dass noch Geld dazukommt.mehr...

Brüssel. Deutschland stellt eine Milliarde Euro zusätzlich für die notleidenden Menschen in Syrien und für Kriegsflüchtlinge in den Nachbarländern bereit. Das gab Außenminister Heiko Maas in Brüssel am Rande einer Geberkonferenz für Syrien mit Vertretern aus mehr als 80 Ländern bekannt. Weitere 300 Millionen Euro können nach Angaben des Auswärtigen Amts in der zweiten Jahreshälfte hinzukommen, wenn der Bundeshaushalt steht. Damit würde Deutschland dann insgesamt wieder auf dem Niveau der Hilfszusagen aus dem Vorjahr liegen.mehr...

Brüssel. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat Russland und den Iran davor gewarnt, langfristig an Syriens Präsident Baschar al-Assad festzuhalten. „Die Europäische Union und die internationale Gemeinschaft werden sich nur dann am Wiederaufbau Syriens beteiligen, wenn es einen politischen Prozess unter Schirmherrschaft der UN gibt“, sagte Mogherini bei der Brüsseler Syrien-Konferenz. Ziel der EU sei ein demokratisches und vereintes Syrien. Bei der Konferenz geht es vor allem darum, die Versorgung der Menschen sicherzustellen, die innerhalb Syriens Not leiden.mehr...

Brüssel. Deutschland stellt eine Milliarde Euro zusätzlich für die notleidenden Menschen in Syrien und für Kriegsflüchtlinge in den benachbarten Ländern bereit. Das gab Außenminister Heiko Maas bei seiner Ankunft in Brüssel bekannt, wo er an einer Geberkonferenz für Syrien teilnimmt. Weitere 300 Millionen Euro können nach Angaben des Auswärtigen Amts in der zweiten Jahreshälfte hinzukommen, wenn der Bundeshaushalt steht. Damit würde Deutschland dann insgesamt wieder auf dem Niveau der Hilfszusagen aus dem Vorjahr liegen.mehr...

Brüssel. Deutschland stellt eine Milliarde Euro zusätzlich für die notleidenden Menschen ‎in Syrien und für Flüchtlinge in den benachbarten Ländern zur Verfügung. Das gab ‎Außenminister Heiko Maas am Mittwochmorgen bei seiner Ankunft in Brüssel bekannt, wo er an ‎einer Geberkonferenz für Syrien teilnimmt.mehr...

Brüssel. Millionen Syrer sind auf humanitäre Hilfe angewiesen und auf der Flucht. Doch die internationale Hilfsbereitschaft für das Bürgerkriegsland scheint trotz der dramatischen Lage zu schwinden.mehr...

Brüssel. Vertreter von mehr als 80 Staaten und Organisationen wollen heute in Brüssel über zusätzliche Hilfsmöglichkeiten für das Bürgerkriegsland Syrien beraten. Ziel ist vor allem, Unterstützung für die notleidende Zivilbevölkerung zu organisieren. Zudem soll zumindest am Rande auch darüber diskutiert werden, wie die Bemühungen um eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts gefördert werden können. Die EU und die Vereinten Nationen hoffen als Organisatoren des Treffens auf Hilfszusagen in Höhe von insgesamt über sechs Milliarden Dollar.mehr...

Brüssel. Zum Beginn der Brüsseler Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs hat Entwicklungsminister Gerd Müller vor einer Reduzierung der deutschen Unterstützung gewarnt. Nach der jetzigen Planung von Finanzminister Olaf Scholz für den Haushalt 2018 sei er gezwungen, die Hilfen für die Krisenregion gegenüber dem Vorjahr um 400 Millionen Euro zu kürzen. Sein Ministerium werde lediglich 744 Millionen Euro zusagen können. Das hätte „dramatische Auswirkungen“, sagte Müller. Deutschland war zuletzt mit Abstand der größte Geldgeber für die Region.mehr...

Dohuk. Zum Beginn der Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs in Brüssel hat Entwicklungsminister Gerd Müller vor einem Absinken deutscher Hilfen für die Region gewarnt. Nach der jetzigen Planung von Finanzminister Olaf Scholz für den Haushalt 2018 sei er gezwungen, die Hilfen für den „Krisenbogen“ Syrien gegenüber den 2017 bereit gestellten Mitteln um 400 Millionen zu kürzen, sagte er am Rande seiner Reise durch den Irak. „Das hätte dramatische Auswirkungen für die Flüchtlinge im Libanon, Jordanien, Türkei und im Irak.“ Der Bedarf in der Region wachse.mehr...

Brüssel. Eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts scheint in weiter Ferne. In Brüssel wird deswegen einmal mehr Geld gesammelt. Kann die Weltgemeinschaft zumindest das Leiden der Zivilbevölkerung lindern?mehr...

Schlaglichter

24.04.2018

Syrien-Konferenz beginnt

Brüssel. Zum Beginn einer zweitägigen Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs haben Hilfsorganisationen zu großzügigen Finanzzusagen aufgerufen. Die anhaltende Gewalt habe seit Beginn des Jahres knapp 700 000 weitere Menschen innerhalb Syriens vertrieben, heißt es in einem Appell zu dem heute beginnenden Treffen in Brüssel. Nach rund sieben Jahren Bürgerkrieg sind mittlerweile mehr als 13 Millionen Menschen auf humanitäre Unterstützung angewiesen, darunter über sechs Millionen Binnenvertriebene.mehr...

Moskau. Im Syrien-Konflikt hat Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Telefonat mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron auf eine Wiederbelebung von Friedensverhandlungen gedrungen. Die Situation habe sich durch den Raketenangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens gegen Syrien verschlechtert, sagte Putin einer Mitteilung des Kremls in Moskau zufolge. Der Präsident habe diesen Raketenangriff als Völkerrechtsbruch kritisiert, hieß es weiter. Washington, Paris und London hatten am 14. April in einer gemeinsamen Aktion Ziele in Syrien angegriffen.mehr...

Toronto. Der Westen will wieder mit Russland ins Gespräch kommen. Aber die Dialogbereitschaft hat Grenzen. Beim G7-Treffen in Toronto wird nur über statt mit Russland geredet. Außenminister Maas bekräftigt seine harte Linie gegenüber Moskau - und bekommt viel Gegenwind.mehr...

Damaskus. Zwei Wochen nach einem mutmaßlichen Giftgasangriff haben Chemiewaffenexperten mit der Untersuchung im syrischen Duma begonnen. Das Team der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen habe Proben genommen, teilte die OPCW mit. Die Experten hatten tagelang auf den Einsatz warten müssen. Als Grund wurden Sicherheitsprobleme genannt. Die USA vermuten hinter der Verzögerung eine Verschleppungstaktik unter russischer Regie. Frankreich hatte schon die Sorge geäußert, dass Beweise beiseite geschafft werden könnten.mehr...

Damaskus. Die Chemiewaffenexperten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen haben mit der Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffes im syrischen Duma begonnen. Das Team habe in der Stadt bei Damaskus Proben genommen, die nun in den Niederlanden analysiert werden sollten, teilte die OPCW mit. Die Experten der OPCW hatten tagelang auf den Einsatz warten müssen - als Grund wurden Sicherheitsprobleme genannt. Der Westen vermutet, die syrischen Regierung und ihre Schutzmacht Russland wollten die Untersuchung verschleppen.mehr...

Damaskus/Den Haag. Mit dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Duma rechtfertigten die USA und ihre Verbündeten Raketenangriffe auf Chemieanlagen der Regierung in Syrien. Nun sind erstmals unabhängige Experten vor Ort gewesen. Doch über der Mission steht ein großes Fragezeichen.mehr...

Damaskus. Die Chemiewaffenexperten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen haben mit der Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffes im syrischen Duma begonnen. Das Team habe in der Stadt bei Damaskus Proben genommen, die nun in Rijswijk in den Niederlanden analysiert werden sollten, teilte die OPCW mit.mehr...

Damaskus/Den Haag. Die Chemiewaffenexperten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) haben mit der Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffes im syrischen Duma begonnen. Das Team habe am Samstag in der Stadt bei Damaskus Proben genommen, die nun in Rijswijk in den Niederlanden analysiert werden sollten, teilte die OPCW mit.mehr...

Moskau. Chemiewaffen-Experten der OPCW sind nach Angaben des russischen Außenministeriums nach tagelangem Warten zur ihrer Inspektion der Stadt Duma in Syrien aufgebrochen. Russland erwarte eine „maximal unvoreingenommene Untersuchung“ der Ereignisse vom 7. April in Duma, hieß es aus dem Ministerium. Nach westlicher Auffassung hatte die syrische Armee damals Giftgas über Stadt abgeworfen. Die Experten der OPCW hatten wegen Sicherheitsproblemen tagelang auf den Einsatz warten müssen. Der Westen vermutete die Verantwortung dafür bei der syrischen Regierung und Russland.mehr...

Berlin. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Russland scharf kritisiert, zugleich aber die Notwenigkeit eines Dialogs betont. Damit sich die Beziehungen verbessern, müsse Russland internationales Recht respektieren, sagte Stoltenberg der „Welt am Sonntag“. Russland baue sein Militär in bedeutsamer Weise aus, das Land unterstütze das brutale Regime in Syrien, führe Cyber-Angriffe durch und mische sich in Wahlen ein. Der Dialog mit Russland sei schwierig, aber wichtig. Die Nato wolle Russland nicht isolieren.mehr...

Berlin. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat den von Deutschland unterstützten Militärschlag der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen Syrien als völkerrechtswidrig eingestuft. „Der Einsatz militärischer Gewalt gegen einen Staat, um die Verletzung einer internationalen Konvention durch diesen Staat zu ahnden, stellt einen Verstoß gegen das völkerrechtliche Gewaltverbot dar“, heißt es in dem Gutachten, das von der Linksfraktion in Auftrag gegeben wurde und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.mehr...

Berlin/Damaskus. Nach dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Duma haben westliche Staaten in einem Vergeltungsschlag Syrien bombardiert. Ein wissenschaftliches Gutachten des Bundestags bringt die Bundesregierung in die Bredouille. Die setzt sich gegen Vorwürfe aus Russland zur Wehr.mehr...

Beirut. Er soll die Terrorzelle vom 11. September unterstützt und sich zuletzt der IS-Terrororganisation angeschlossen haben. In Syrien ist der deutsch-syrische Islamist Mohammed Haidar Sammar festgesetzt worden.mehr...

Beirut. Der deutsch-syrische Islamist Mohammed Haidar Sammar ist nach kurdischen Angaben im Norden Syriens festgesetzt worden. Sammar soll der Hamburger Zelle um Mohammed Atta, einem der Attentäter vom 11. September 2001, eng verbunden gewesen sein. Zuletzt soll er sich der Terrororganisation Islamischer Staat angeschlossen haben. Er werde von kurdischen Sicherheitsdiensten in deren Hauptquartier in Rakka verhört, sagte ein Militärsprecher. Ein Vertreter der Kurdenmiliz YPG berichtete, Sammar sei vor einigen Tagen nach längerer Observation im Norden Syriens festgesetzt worden.mehr...

Schlaglichter

18.04.2018

OPCW: Angriff auf UN-Mitarbeiter in Duma

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind bei einer Erkundungsfahrt in der syrischen Stadt Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Üzümcü, in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in Duma erkunden, bevor dort Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen. Laut Üzümcü ist aktuell unklar, wann das Expertenteam nach Duma geschickt werden kann. Das passiere nur dann, wenn aus Sicht der UN die Sicherheit gewährleistet sei.mehr...

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind im syrischen Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall gestern sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Ahmet Üzümcü, in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in der Stadt erkunden, bevor Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen.mehr...