Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

TBS-Schüler machen Opel-Bänder flott

BOCHUM Wenn es an den Opel-Bändern demnächst noch besser läuft, dann haben drei Bochumer Berufsschüler zur schlankeren Produktion beigetragen. Im Rahmen ihrer Projektarbeit realisierten die Teilzeitschüler der Fachschule für Technik am Berufskolleg TBS1 eine Material sparende Methode zur Kennzeichnung von Fahrzeugen während der Fertigung.

07.12.2007
TBS-Schüler machen Opel-Bänder flott

Sven Urban, Malte Sorge und Patrick Pruschko (von links) haben bei Opel eine Innovation eingeführt.

Patrick Pruschko, Malte Sorge und Sven Urban sind Opel und der TBS1 nach ihrer Ausbildung zum Energieelektroniker/Fachrichtung Betriebstechnik treu geblieben. An drei Abenden in der Woche gehen die drei Arbeitskollegen zur Schule, danach geht`s zur Nachtschicht - für vier Jahre, so lange dauert die Teilzeitausbildung.

Als jetzt die Projektarbeit anstand, war für die drei klar, dass sie ein betriebsnahes Thema bearbeiten wollten. Zur Kennzeichnung der Rohkarosse wurde bisher ein Alu-Typenschild gefertigt und an der Motorhaube befestigt. Mit neuen Graviermaschinen ist es nun möglich, die Identifikationsdaten direkt am Fahrzeug anzubringen.

Ritzpräger bald Europa-weit?

In der gut dreimonatigen Projektphase war die Aufgabe zu lösen, ein Fertigungsgerät zu entwickeln, welches am Ende vollständig in den Produktionsprozess zu integrieren war.

Nach erfolgreichreichem Probelauf wurde die Anlage in den Sommerwerksferien aufgebaut und zunächst parallel zum alten Kennzeichnungsverfahren betrieben. Seit sechs Wochen nun läuft der neue "Ritzpräger" erfolgreich ganz allein, das alte Typenschild gehört in Bochum jetzt der Vergangenheit an.

Nach den guten Erfahrungen wird Opel Bochum jetzt versuchen, diese Kennzeichnungsmethode auch an den anderen Fertigungsstandorten in Europa als Verbesserungsvorschlag einzuführen.