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Leichtathletik-DM

TV 01: Schnelles Gold geschürft

WATTENSCHEID Die ersten Entscheidungen der Titelkämpfe wurden vom TV Wattenscheid 01 dominiert. Über 4x100 Meter gewannen sowohl die Damen als auch die Herren die Goldmedaille.

TV 01: Schnelles Gold geschürft

Sprinter Julian Reus vom TV01 (links) belegte im 100-m-Finale Platz drei.

Die 4x100-Meter-Staffel der Frauen des TV 01 holte das erste Titel-Gold beim Heimspiel 2012. Christina Frewer, Esther Cremer, Maike Dix und Karoline Köhler benötigten 44,08 Sekunden und stellten damit eine neue deutsche Jahresbestleistung auf. Wie schon im Vorjahr, als der TV 01 auf Platz zwei landete, war 400-Meter-Spezialistin Esther Cremer mit dabei. "Es war ein schöner Auftakt. Normalerweise bin ich ja recht entspannt bei den 100 Metern. Nur die Wechsel bin ich nicht so gewohnt. Es ist gut, wenn der erste Wettkampf bei Meisterschaften nicht sofort der wichtigste ist", sagte die Wattenscheiderin mit Blick auf die 400 Meter. "Es war ein guter Einstand ohne Fehler. Dabei haben wir unter der Woche nur einmal Wechsel geprobt," meinte Schlussläuferin Karoline Köhler, "und eine ganz gute Zeit ist ja auch herausgesprungen"

Leichtathletik-DM

Verena Sailer hat im 100 Meter-Finale nur knapp die Nase vorn vor Tatjana Pinto (l.) aus Münster.
Startschuss für die 100m-Sprinter.
Als Außenseiter hat sich Mirko Schmidt (li.) ins Finale über 400m-Hürden gekämpft.
Rivalen der Rennbahn: Esther Cremer (Wattenscheid) und Janin Lindenberg (SC Magdeburg).
Christian Glatting (Wattenscheid) führte das 5000m-Feld in die zweite Kurve, am Ende musste er sich mit Rang elf begnügen.
Hochspringerin Ariane Friedrich beim Aufwärmen.
Die Landung nach dem ersten Sprung: Ariane Friedrich.
Die erste Höhe hat Hochspringerin Ariane Friedrich mühelos gemeistert, die Olympia-Norm hat sie in Wattenscheid dennoch verpasst.
Ariane Friedrich feuert sich vor ihrem Sprung an.
Ein Fehlversuch im Regen: Ariane Friedrich reisst die Olympia-Norm.
Jetzt aber: Hochspringerin Ariane Friedrich feuert sich, schreit sich Mut zu - der Erfolg bleibt jedoch aus.
Auf dem Sprung: Ariane Friedrich.
Hochspringerin Ariane Friedrich schreit verzweifelt, nachdem sie die Olympia-Norm zum dritten Mal gerissen hat.
Abschied aus Wattenscheid: Ariane Friedrich.
Hochspringerin Ariane Friedrich kann es nicht fassen. Ihr großes Ziel, die Olympia-Norm, hat sie in Wattenscheid erneut verpasst. Bei der EM hat sie die letzte Chance, die Norm zu erfüllen.
Hammerwerferin Betty Heidler hat in Wattenscheid gezeigt, dass sie am Hammer eine Klasse für sich ist.
Lokalmatadorin Denise Hinrichs hat im letzten Versuch noch an der Olympia-Norm gekratzt.
Kugelstoßerin Denise Hinrichs in Aktion.
Mit der Kugel auf dem Weg zum Ring: Denise Hinrichs.
Schnelle Beine für die Staffel: Robin Erewa (re.).
Über 1500m ist Denise Krebs (M.) vom TV Wattenscheid Zweite geworden. Diana Sujewa (Potsdam) landete auf Rang drei.
Wattenscheids zweite Kugelstoßerin in Aktion: Samira Burkhardt.
Wattenscheids zweite Kugelstoßerin in Aktion: Samira Burkhardt.
Mirko Schmidt im Vorlauf über die Stadionrunde mit Hürden.
Monika Merl (LG Olympia Dortmund) kämpft auf der 800m-Strecke.
Hochspringerin Ariane Friedrich reisst im dritten Versuch.
Auf dem Weg nach oben: Das Finale im Stabhochsprung der Frauen war für Joanna Kraft schon bei 3,90m vorbei.
Start der 100m-Sprinter.
Gut gelaunt: Das Publikum im Lohrheide-Stadion.
Hartes Finish: Denis Krebs (l., Wattenscheid) muss Corinna Harrer (Regensburg) auf den letzten Metern ziehen lassen.
Stabhochsprung-Shooting-Star Malte Mohr überquerte in Ingolstadt 5,91 Meter.
Esther Cremer (l.) biegt auf die Zielgerade ein.
Die Konkurrenz hinter sich: Wattenscheids Esther Cremer.
Im Vorlauf allein auf weiter Flur: Esther Cremer.
Start der Langstrecklerinnen: Sabrina Mockenhaupt (li.) und Eleni Gebrehiwot (r., Wattenscheid) machten das 5000m-Rennen am Ende unter sich aus.
Auf der Zielgeraden: Sabrina Mockenhaupt (li.) lässt Eleni Gebrehiwot (r., Wattenscheid) hinter sich.
Auch die Wattenscheider 4x100-Meter-Staffel der Männer hat nach dem Malheur mit einem verpatzten Wechsel im Vorjahr nicht enttäuscht und beim Heimspiel den Titel gewonnen. Christian Blum, Julian Reus, Sebastian Ernst und Robin Erewa waren 39,23 Sekunden schnell. "Trotz meiner Beugerprobleme war es ganz gut", sagte Wattenscheids Schlussläufer Robin Erewa, "die Wechsel waren allerdings ausbaufähig. Aber der Titel ist an einem Tag wie heute wichtiger." Da konnte Sebastian Ernst nur zustimmen: "Der Wechsel von Julian auf mich war nicht optimal, da mussten wir ein bisschen aufpassen. Bei Robin bin ich dann etwas aufgelaufen. Aber auf jeden Fall war es besser als letztes Jahr."

Zum Abschluss des ersten Wettkampftages bei den Titelkämpfen gab es eine weitere Medaille für den TV Wattenscheid. Julian Reus gewann Bronze über 100 Meter. Reus benötigte 10,26 Sekunden und war damit drei Hundertstel schneller als sein Teamkollege Christian Blum auf Rang vier. Nicht zu schlagen waren Lucas Jakubczyk und Aleixo Platini Menga, für die bei allerdings "unzulässigen" Windbedingungen jeweils 10,16 Sekunden gestoppt wurden. Reus war nach dem Lauf nicht zufrieden: "Ich wollte ein gutes Rennen, habe es aber nicht so geschafft. Ich hatte mir eine bessere Leistung erhofft. Aber es gab für alle die gleichen Bedingungen. Wir haben also verdiente Medaillengewinner."

Bei den Frauen wurde Yasmin Kwadwo in 11,49 Sekunden Fünfte. Platz acht belegte Christina Frewer, für die schon das Erreichen des Endlaufs ein Grund zum Feiern war. Außerdem durfte sie am Vormittag über Staffel-Gold jubeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressionen von der Deutschen Meisterschaft in Wattenscheid.

 

 

 

 

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