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TV Wattenscheid 01 zieht Fazit mit zwei Medaillen als Ausbeute

Leichtathletik: Nach EM in Barcelona

WATTENSCHEID. Einmal Silber und eine Bronzemedaille. Auf diese Ausbeute blickt der TV Wattenscheid 01 nach den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona zurück.

von von Jens Lukas

, 03.08.2010
TV Wattenscheid 01 zieht Fazit mit zwei Medaillen als Ausbeute

Esther Cremer hatte ihren Anteil am zweiten Platz der 4x400m-Staffel. "Esther hat in den letzten drei Jahren eine großartige Entwicklung gemacht. Sicherlich ein großer Verdienst ihres Trainers Slawomir Filipowski. Bei der nächsten Europameisterschaft wird sie auch in den Einzelrennen eine gute Rolle spielen", erklärte ihr Cheftrainer Tono Kirschbaum. Alexander Kosenkow ein Garant für den dritten Platz der 4x100m-Staffel. "Trotz seiner 32 Jahre scheint Alex nicht älter, sondern immer besser zu werden", urteilt der Ex-Sprinter Michael Huke.Spät auf dem EM-Zug Nach Verletzungsproblemen im Frühjahr sprang Bastian Swillims noch auf den EM-Zug auf und wurde in Spanien mit der 4x400-Meter-Staffel Vierter. "Basti ist ein klassischer Viertelmeiler. Ich kenne kaum jemanden, der so knautschen kann wie er. Er scheint den Schmerz zu suchen", so Kirschbaum.

Für Yasmin Kwadwo lief die EM mit dem Ausscheiden über 100 Meter im Vorlauf sowie den Stabverlust ihrer Mitstreiterinnen in der Staffel recht unglücklich. Der heute 20-Jährigen gehöre laut Kirschbaum aber die Zukunft. Für Denise Hinrichs stand beim Kugelstoßen Rang acht am Ende auf dem Papier. Nach gesundheitlichen Problemen im Winter und im Frühjahr zeigte sich der Schützling von Miro Jasinski aber zufrieden. TV01-Manager Michael Huke: "Denise bringt alle Voraussetzungen mit, um bei internationalen Meisterschaften um Medaillen zu kämpfen."

Sebastian Ernst war über 200 Meter im Halbfinale hängen geblieben. "Sebastian muss noch stabiler werden", fasste Huke die Leistung des Sprinters zusammen. Christian Glatting Jan Fitschen lief über 10 000 Meter in die europäische Top 10. Jetzt sei es laut Kirschbaum die Frage, wie Glatting das Medizinstudium und den Hochleistungssport unter einen Hut bringt. verlor über 10 000 Meter seinen Titel und wurde Zwölfter. Dennoch ist er mit seiner professionellen Einstellung Vorbild für die Jugend, betont Kirschbaum. Im nächsten Jahr wird Fitschen Marathon laufen.