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Tag der Milch

Am Tag der Milch (1. Juni) verfolgten wir den Werdegang der Milch von der Melkstation auf dem Hof Leifker in Landersum bis zum Endprodukt in der Molkerei Naarmann.

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1. Schritt: Die Kühe auf dem Hof Leifker warten geduldig darauf, dass sie gemolken werden. 110 stehen auf dem Hof in Landersum. Sie haben alle einen Namen. »Sie leben bei uns sechs bis sieben Jahre. Da entwickelt man schon eine Beziehung«, sagt Landwirt Ansgar Leifker. Milchbauer - das ist ein bisschen Leidenschaft. »Das frühe Aufstehen gehört dazu«, sagt der 30-Jährige.
1. Schritt: Die Kühe auf dem Hof Leifker warten geduldig darauf, dass sie gemolken werden. 110 stehen auf dem Hof in Landersum. Sie haben alle einen Namen. »Sie leben bei uns sechs bis sieben Jahre. Da entwickelt man schon eine Beziehung«, sagt Landwirt Ansgar Leifker. Milchbauer - das ist ein bisschen Leidenschaft. »Das frühe Aufstehen gehört dazu«, sagt der 30-Jährige.

Foto: Klaus Spellmeyer

Schritt 2: Zweimal am Tag kommen die Kühe auf dem Hof Leifker in Landersum in den Melkstand: morgens um 5.20 Uhr und nachmittags um 16.30 Uhr. Jeweils zwölf Kühe werden gleichzeitig abgefertigt. Nach zwei Stunden sind alle Kühe abgefertigt.
Schritt 2: Zweimal am Tag kommen die Kühe auf dem Hof Leifker in Landersum in den Melkstand: morgens um 5.20 Uhr und nachmittags um 16.30 Uhr. Jeweils zwölf Kühe werden gleichzeitig abgefertigt. Nach zwei Stunden sind alle Kühe abgefertigt.

Foto: Klaus Spellmeyer

Schritt 3: Mit Melkmaschinen wird die Milch aus dem Euter gepumpt. Im Schnitt gibt jede Kuh am Tag bis zu 30 Liter Milch ab. Vor dem Melken prüft der Bauer, ob die Milch weiß und in Ordnung ist.
Schritt 3: Mit Melkmaschinen wird die Milch aus dem Euter gepumpt. Im Schnitt gibt jede Kuh am Tag bis zu 30 Liter Milch ab. Vor dem Melken prüft der Bauer, ob die Milch weiß und in Ordnung ist.

Foto: Klaus Spellmeyer

Schritt 4: Von der Melkstation fließt die Milch direkt in einen großen Tank. Hier wird die Milch auf vier Grad heruntergekühlt. Milchkannen werden schon lange nicht mehr verwendet.  Alle zwei Tage kommt der Tankwagen der Molkerei Naarmann und holt rund 5500 Liter Milch ab.
Schritt 4: Von der Melkstation fließt die Milch direkt in einen großen Tank. Hier wird die Milch auf vier Grad heruntergekühlt. Milchkannen werden schon lange nicht mehr verwendet. Alle zwei Tage kommt der Tankwagen der Molkerei Naarmann und holt rund 5500 Liter Milch ab.

Foto: Klaus Spellmeyer

Schritt 5: In der Molkerei Naarmann wird die Milch zunächst überprüft. Sie darf nur wenig Keime und keine Impfstoffe oder Antibiotika-Rückstände enthalten. Anschließend wandert sie durch kilometerlange Leitungen von Edelstahl. An einer Stelle (Foto) wird sie für wenige Sekunden auf 135 Grad erhitzt und gleich wieder heruntergekühlt. Dadurch wird die Milch absolut keimfrei und ist lange haltbar.
Schritt 5: In der Molkerei Naarmann wird die Milch zunächst überprüft. Sie darf nur wenig Keime und keine Impfstoffe oder Antibiotika-Rückstände enthalten. Anschließend wandert sie durch kilometerlange Leitungen von Edelstahl. An einer Stelle (Foto) wird sie für wenige Sekunden auf 135 Grad erhitzt und gleich wieder heruntergekühlt. Dadurch wird die Milch absolut keimfrei und ist lange haltbar.

Foto: Klaus Spellmeyer

Schritt 6: Geschäftsführer Claus Naarmann steht an einer Abfüllanlage. Hier läuft gerade Joghurt übers Band. Von 130 Lieferanten bekommt die Molkerei täglich 350 000 bis 400 000 Liter Rohmilch. 106 Mitarbeiter verarbeiten sie zu Milch, Sahne, Joghurts und Desserts. Nur aus 20 Prozent der Rohmilch entsteht wieder Milch. Im Moment ist Hochkonjunktur, weil die Eisdielen und ein großer Grillfleischhersteller viel Milch und Sahne braucht.
Schritt 6: Geschäftsführer Claus Naarmann steht an einer Abfüllanlage. Hier läuft gerade Joghurt übers Band. Von 130 Lieferanten bekommt die Molkerei täglich 350 000 bis 400 000 Liter Rohmilch. 106 Mitarbeiter verarbeiten sie zu Milch, Sahne, Joghurts und Desserts. Nur aus 20 Prozent der Rohmilch entsteht wieder Milch. Im Moment ist Hochkonjunktur, weil die Eisdielen und ein großer Grillfleischhersteller viel Milch und Sahne braucht.

Foto: Klaus Spellmeyer

Schritt 7: In halbautomatischen Hochregalen werden die fertigen Milchprodukte auf Paletten gelagert. Die Molkerei Naarmann hat sich auf haltbare Produkte spezialisiert. Nur in ganz wenigen Räumen ist es daher kalt.
Schritt 7: In halbautomatischen Hochregalen werden die fertigen Milchprodukte auf Paletten gelagert. Die Molkerei Naarmann hat sich auf haltbare Produkte spezialisiert. Nur in ganz wenigen Räumen ist es daher kalt.

Foto: Klaus Spellmeyer

Schritt 8: Bereit für den Abtransport. Diese Milch hält ein Jahr und wird nach China exportiert, wo der Absatz Jahr für Jahr steigt. Die Milch ist keimfrei abgefüllt und übersteht so auch den zehntägigen Schiffstransport schadlos.
Schritt 8: Bereit für den Abtransport. Diese Milch hält ein Jahr und wird nach China exportiert, wo der Absatz Jahr für Jahr steigt. Die Milch ist keimfrei abgefüllt und übersteht so auch den zehntägigen Schiffstransport schadlos.

Foto: Klaus Spellmeyer

Schritt 9: Landwirt Ansgar Leifker trinkt täglich Milch, vorzugsweise die gekühlte Rohmilch von der Kuh. Im Melkhus auf dem Hof gibt es nur Milchprodukte, die einmal erhitzt wurden und damit keimfrei sind. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal: Die Milch darf nicht gekocht schmecken. Claus Naarmann von der Molkerei schwört auf die ultrahocherhitzte Milch mit 3,5 Prozent Fett.
Schritt 9: Landwirt Ansgar Leifker trinkt täglich Milch, vorzugsweise die gekühlte Rohmilch von der Kuh. Im Melkhus auf dem Hof gibt es nur Milchprodukte, die einmal erhitzt wurden und damit keimfrei sind. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal: Die Milch darf nicht gekocht schmecken. Claus Naarmann von der Molkerei schwört auf die ultrahocherhitzte Milch mit 3,5 Prozent Fett.


Foto: Klaus Spellmeyer

Die Molkerei Naarmann in Neuenkirchen.
Die Molkerei Naarmann in Neuenkirchen.

Foto: Klaus Spellmeyer

Täglich werden bis zum 4000000 Liter Rohmilch in der Molkerei verarbeitet. Hier laufen auf drei Bändern gleichzeit Joghurt, Dessert und Milch in die Endabfertigung.
Täglich werden bis zum 4000000 Liter Rohmilch in der Molkerei verarbeitet. Hier laufen auf drei Bändern gleichzeit Joghurt, Dessert und Milch in die Endabfertigung.

Foto: Klaus Spellmeyer

Edelstahl, soweit das Auge reicht. Hygenie ist das höchste Gebot bei der Milchproduktion.
Edelstahl, soweit das Auge reicht. Hygenie ist das höchste Gebot bei der Milchproduktion.

Foto: Klaus Spellmeyer

Sechs bis sieben Jahre verbringen die Kühe auf dem Hof Leifker in Laufställen. Im Sommer sind sie tagsüber auf dem Weideland ringsum den Hof.
Sechs bis sieben Jahre verbringen die Kühe auf dem Hof Leifker in Laufställen. Im Sommer sind sie tagsüber auf dem Weideland ringsum den Hof.

Foto: Klaus Spellmeyer

Ansgar und Gerhard Leifker im Melkstand. Zweimal am Tag müssen sie die Kühle melken.
Ansgar und Gerhard Leifker im Melkstand. Zweimal am Tag müssen sie die Kühle melken.

Foto: Klaus Spellmeyer

1. Schritt: Die Kühe auf dem Hof Leifker warten geduldig darauf, dass sie gemolken werden. 110 stehen auf dem Hof in Landersum. Sie haben alle einen Namen. »Sie leben bei uns sechs bis sieben Jahre. Da entwickelt man schon eine Beziehung«, sagt Landwirt Ansgar Leifker. Milchbauer - das ist ein bisschen Leidenschaft. »Das frühe Aufstehen gehört dazu«, sagt der 30-Jährige.
Schritt 2: Zweimal am Tag kommen die Kühe auf dem Hof Leifker in Landersum in den Melkstand: morgens um 5.20 Uhr und nachmittags um 16.30 Uhr. Jeweils zwölf Kühe werden gleichzeitig abgefertigt. Nach zwei Stunden sind alle Kühe abgefertigt.
Schritt 3: Mit Melkmaschinen wird die Milch aus dem Euter gepumpt. Im Schnitt gibt jede Kuh am Tag bis zu 30 Liter Milch ab. Vor dem Melken prüft der Bauer, ob die Milch weiß und in Ordnung ist.
Schritt 4: Von der Melkstation fließt die Milch direkt in einen großen Tank. Hier wird die Milch auf vier Grad heruntergekühlt. Milchkannen werden schon lange nicht mehr verwendet.  Alle zwei Tage kommt der Tankwagen der Molkerei Naarmann und holt rund 5500 Liter Milch ab.
Schritt 5: In der Molkerei Naarmann wird die Milch zunächst überprüft. Sie darf nur wenig Keime und keine Impfstoffe oder Antibiotika-Rückstände enthalten. Anschließend wandert sie durch kilometerlange Leitungen von Edelstahl. An einer Stelle (Foto) wird sie für wenige Sekunden auf 135 Grad erhitzt und gleich wieder heruntergekühlt. Dadurch wird die Milch absolut keimfrei und ist lange haltbar.
Schritt 6: Geschäftsführer Claus Naarmann steht an einer Abfüllanlage. Hier läuft gerade Joghurt übers Band. Von 130 Lieferanten bekommt die Molkerei täglich 350 000 bis 400 000 Liter Rohmilch. 106 Mitarbeiter verarbeiten sie zu Milch, Sahne, Joghurts und Desserts. Nur aus 20 Prozent der Rohmilch entsteht wieder Milch. Im Moment ist Hochkonjunktur, weil die Eisdielen und ein großer Grillfleischhersteller viel Milch und Sahne braucht.
Schritt 7: In halbautomatischen Hochregalen werden die fertigen Milchprodukte auf Paletten gelagert. Die Molkerei Naarmann hat sich auf haltbare Produkte spezialisiert. Nur in ganz wenigen Räumen ist es daher kalt.
Schritt 8: Bereit für den Abtransport. Diese Milch hält ein Jahr und wird nach China exportiert, wo der Absatz Jahr für Jahr steigt. Die Milch ist keimfrei abgefüllt und übersteht so auch den zehntägigen Schiffstransport schadlos.
Schritt 9: Landwirt Ansgar Leifker trinkt täglich Milch, vorzugsweise die gekühlte Rohmilch von der Kuh. Im Melkhus auf dem Hof gibt es nur Milchprodukte, die einmal erhitzt wurden und damit keimfrei sind. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal: Die Milch darf nicht gekocht schmecken. Claus Naarmann von der Molkerei schwört auf die ultrahocherhitzte Milch mit 3,5 Prozent Fett.
Die Molkerei Naarmann in Neuenkirchen.
Täglich werden bis zum 4000000 Liter Rohmilch in der Molkerei verarbeitet. Hier laufen auf drei Bändern gleichzeit Joghurt, Dessert und Milch in die Endabfertigung.
Edelstahl, soweit das Auge reicht. Hygenie ist das höchste Gebot bei der Milchproduktion.
Sechs bis sieben Jahre verbringen die Kühe auf dem Hof Leifker in Laufställen. Im Sommer sind sie tagsüber auf dem Weideland ringsum den Hof.
Ansgar und Gerhard Leifker im Melkstand. Zweimal am Tag müssen sie die Kühle melken.