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Tage der zeitgenössischen Musik in Dresden

Dresden (dpa) Die «Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik» spannen vom 30. September bis 12. Oktober einen Bogen zum Film. Unter dem Motto «Musik und Film» sind 20 Veranstaltungen geplant, sagte Intendant Udo Zimmermann in Dresden.

Tage der zeitgenössischen Musik in Dresden

Udo Zimmermann im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau.

Eröffnet wird das Festival mit der Uraufführung des Musiktheaters «Colourful Penis» der Spanierin Maria de Alvear - einem Auftragswerk des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau, wo auch alle Aufführungen des Festivals stattfinden. Der «bunte Penis» wurde als «witzig-fantastische Reise ins Innenleben eines Mannes» angekündigt. An dem Projekt sind das Ensemble KlangArt - Mitglieder der Berliner Philharmoniker - und das Nederlands Vocaal Laboratorium beteiligt.

Aber auch große Orchester kommen bei einem der größten deutschen Festivals für moderne Musik zum Einsatz. Die Dresdner Philharmonie spielt Olivier Messiaens «Des Canyons aux Étoiles» - musikalische Impressionen einer Reise des Franzosen durch die Canyons im Westen der USA. Die Dresdner Sinfoniker sind an einer «Video- und Orchesterimprovisation» zum Science-Fiction-Klassiker «A Space Odyssey» von Regisseur Stanley Kubrick beteiligt. Der Regisseur der katalanischen Aktionstheatergruppe La Fura dels Baus, Carlus Padrissa, hat «Michaels Reise» von Karlheinz Stockhausen inszeniert - den 2. Akt der Oper «Donnerstag» aus Stockhausens «Licht»-Zyklus.

Die «Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik» waren 1986 von Udo Zimmermann gegründet worden. Lange Zeit warb ein überdimensionales Ohr für das überregional bekannte Festival. In diesem Jahr soll ein Zebra als musikalischer Botschafter dienen - die schwarz-weißen Fellstreifen des Tieres stehen für die Dualität des Themas «Musik und Film», hieß es.

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